Nach Schusswechsel
Im Irak entführte italienische Journalistin ist frei

Einen Monat nach ihrer Entführung ist die italienische Journalistin Sgrena in Bagdad freigekommen. Sie wurde allerdings verletzt.

HB BERLIN. Die Anfang Februar im Irak entführte italienische Journalistin Giuliana Sgrena ist frei. Das bestätigte in Rom Staatspräsident Carlo Azeglio Ciampi. Zuvor hatte schon die Zeitung «Il Manifesto», für die sie arbeitet, eine entsprechende Meldung des arabischen Senders Al Dschasira bestätigt.

Sgrena sei in Bagdad freigelassen worden, hieß es. Über die Umstände gibt es bisher keine Informationen. Allerdings wurde bekannt, dass das Auto, in dem Sgrena saß, von US-Truppen beschossen wurde. Die Journalistin sei dabei so stark verletzt worden, dass sie ins Krankenhaus musste, hieß es im italienischen Fernsehen. Ein italienischer Geheimdienstmitarbeiter sei ums Leben gekommen.

In der vergangenen Woche hatte der italienische Staatspräsident Ciampi an die Entführer appelliert, Sgrena unverzüglich freizulassen. Davor hatten mehrere hunderttausend Menschen in Rom mit einem Protestmarsch ihre Solidarität mit Sgrena bekundet.

Die Entführer hatten den Abzug der italienischen Truppen aus dem Irak gefordert. Die Regierung lehnte dies jedoch ab.

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