Nach Sex-Skandal
Obama setzt Frau an die Spitze des Secret Service

Im vergangenen Jahr hat sich die Leibgarde des US-Präsidenten in einen Sex-Skandal verwickelt. Nun bekommt der Secret Service eine Chefin: Die Ex-Agentin Julia Pierson fand Obama aus gutem Grund qualifiziert.
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WashingtonDie Spezialagenten des amerikanischen Secret Service bekommen erstmals in der Geschichte eine Frau als Chef. US-Präsident Barack Obama ernannte am Dienstag Julia Pierson zur Direktorin seiner weltberühmten Leibgarde. Für die Personalie benötigt Obama keine Zustimmung des Senats.

Die 53-Jährige sei nach 30 Jahren im Dienste der Sicherheitsbehörde „ausgesprochen qualifiziert“ für den Posten. Die neue Chefin stehe für "den Geist und die Hingabe, welche die Männer und Frauen des Secret Service jeden Tag zeigen", erklärte Obama. Laut "Washington Post" hatte sie einst ihre Karriere als Agentin in Miami begonnen, zuletzt arbeitete sie als Stabschefin des seit Februar pensionierten Direktors Mark Sullivan.

Die Elitetruppe hat gut 150 Büros und mehr als 4000 Mitarbeiter, rund ein Drittel davon gehören der uniformierten Einheit an. Sie beschützen den Präsidenten und seine Familie, die Ex-Präsidenten sowie ausländische Staatsgäste.

Der Secret Service ist dem Finanzministerium unterstellt, was historische Gründe hat: Er wurde 1865 mit der Aufgabe gegründet, Geldfälscher zu verfolgen, was auch heute noch in seinen Zuständigkeitsbereich fällt. Erst nach dem Attentat auf Präsident William McKinley 1901 wurde ihm der Schutz des Staatsoberhauptes übertragen.

Im vergangenen Jahr wurde die Leibgarde von einem Sex-Skandal erschüttert. Mehrere Personenschützer von Obama wurden entlassen, weil sie vor einem Gipfel in Kolumbien Trinkgelage veranstaltet und sich mit Prostituierten eingelassen haben sollen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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  • Das ist doch die aus dem "Schweigen der Lämmer".
    Die mit dem Hannibal Lector geschmust hat.

  • Vorsicht wenn hier über die Qualifikation dieser Frau diskutiert wird. Warum bekam sie diese Stelle?
    Richtig - sie hat keine Nutten mit in ihr Hotelzimmer genommen. Sie hat sicherlich auch keinen Kollegen mit eindeutigen sexuellen Angeboten schockiert. Und niemand kann sich erinnern, dass sie sturzbesoffen duch die Hotelbar gewankt ist.
    Bei den Amis tickt es diesbezüglich etwas anders als bei uns hier.
    In den USA ist topless überall verboten; Saunen sind getrennt und die Pulle Schnaps muss in der Öffentlichkeit maskiert sein. Schon ein etwas zu langer Blick auf Arsch oder Titten bringt einen um den Job und Witze sind brandgefährlich.
    Also alles was einen Mann ausmacht ist absolut Jobgefährdend.
    Soweit zur Beförderung dieser Dame

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