Nach Solbes' Weggang
Keine Umbildung der EU-Kommission

EU-Währungskommissar Pedro Solbes wechselt von Brüssel in die neue spanische Regierung nach Madrid. Das EU-Finanzressort soll jedoch erneut an Spanien gehen

HB BRÜSSEL. Kommissionspräsident Romano Prodi plane nach Solbes' Weggang nicht, die Aufgaben innerhalb der Kommission neu zu verteilen, teilte ein Sprecher am Donnerstag mit. Damit ist klar, dass der von Spanien zu benennende Ersatz für Solbes im Wesentlichen auch dessen Aufgaben und nicht etwa ein anderes Ressort übernehmen wird. Die Amtszeit der gesamten Kommission läuft Ende Oktober aus. Solbes hatte am Vortag angekündigt, er werde seinen Posten in der Kommission vorzeitig aufgeben, um in Spanien Wirtschafts- und Finanzminister sowie stellvertretender Ministerpräsident der neuen sozialistischen Regierung zu werden.

Im Gespräch für Solbes Nachfolge in der EU-Kommission ist der frühere Präsident des EU-Parlaments, Enrique Baron Crespo. Die Entscheidung sei aber noch nicht gefallen, hieß es im Umfeld Prodis am Donnerstag in Brüssel. Sie solle erst nach der spanischen Regierungsbildung getroffen werden.

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