Nach Sondersitzung
EU-Staaten einig über Chemikalienregelung

Die EU-Staaten haben sich über die künftigen Regeln zur Chemikaliensicherheit geeinigt. In einer Sondersitzung des EU-Ministerrats gelang nach Angaben der britischen Ratspräsidentschaft am Dienstag in Brüssel eine Einigung über die Chemikalienverordnung Reach.

HB BRÜSSEL. Sie gehörte jahrelang zu den umstrittensten EU-Regelungen und gilt als Symbol für die Abwägung zwischen Umwelt- und Verbraucherschutz sowie einer industriefreundlichen Politik. Es sieht die Registrierung und Tests von rund 30 000 Chemikalien vor. Das EU-Parlament will seine Haltung abschließend im kommenden Jahr festlegen.

Einzelheiten des Kompromisses wurden zunächst nicht bekannt. Das Europäische Parlament hat die Verordnung in erster Lesung bereits verabschiedet. Erforderlich ist eine Einigung zwischen beiden EU-Institutionen, weshalb in beiden Häusern eine zweite Lesung erwartet wurde.

In der europäischen Chemiebranche stieß die Verordnung wegen Kosten in Milliardenhöhe auf Widerstand. Umweltschützer bemängeln hingegen, dass die Verordnung bei den Beratungen in Kommission, Parlament und Ministerrat weitgehend entschärft worden ist.

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