Nach Xi-Besuch: EU und China wollen Beziehungen intensivieren

Nach Xi-Besuch
EU und China wollen Beziehungen intensivieren

Zum Ende seiner Europareise hat Chinas Präsident Xi Jinping Brüssel besucht. Die Botschaft lautet: Die Beziehungen zwischen der EU und China sind wichtig und sollen weiter ausgebaut werden. Indes sorgten Proteste gegen Xi für Unruhe.
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BrüsselDie EU und China wollen ihre Beziehungen vertiefen. Das erklärten beide Seiten am Montag bei einem Besuch des chinesischen Präsidenten Xi Jinping. Xi ist der erste chinesische Präsident, der die EU-Institutionen besucht hat. Nach Gesprächen mit Parlamentspräsident Martin Schulz, Ratspräsident Herman Van Rompuy und Kommissionspräsident José Manuel Barroso gab es keinerlei öffentliche Erklärungen des Gastes sondern nur eine schriftliche Erklärung. „Beide Seiten haben ihre Zusage erneuert, im kommenden Jahrzehnt an weiterem Fortschritt in den EU-China-Beziehungen zu arbeiten“, hieß es in dem gemeinsamen Papier.

Auch Handelsfragen kamen zur Sprache. „China hätte sich auch gewünscht, bei einem Freihandelsabkommen voranzukommen“, sagte ein EU-Diplomat. Allerdings sei dies für die EU erst „mittelfristig“ vorstellbar. Zunächst müsse es Fortschritte bei einem derzeit verhandelten Investitionsabkommen geben. Dies soll in einer ersten Stufe zu einer stärkeren Marktöffnung führen.

EU-Parlamentspräsident Schulz plädierte nach seiner Begegnung mit Xi für engere Beziehungen. Es gebe „großes unerschlossenes Potenzial“: Zwar betrage der Handel rund eine Milliarde Euro täglich, doch könne auch der Bereich Dienstleistungen und Investitionen noch erschlossen werden. „Damit unsere Beziehungen gedeihen können, müssen der Dialog und das Vertrauen in all ihren Dimensionen gestärkt werden“, sagte Schulz. Xi und er seien einer Meinung, dass es in jeder wachsenden Partnerschaft „Unterschiede und Schwierigkeiten“ gebe. „Aber Dialog ist das Mittel, um damit umzugehen.“

Xi hatte einem Bericht der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua zufolge erklärt, die Beziehungen zwischen der EU und China sollten „neue Höhen“ erreichen. „Wasserfälle und Felsen können keinen Fluss daran hindern, ins Meer zu fließen. Und genau so glaube ich, dass keine Schwierigkeiten unsere Freundschaft und unsere Zusammenarbeit am Wachsen hindern können“, formulierte er in einem Interview mit der belgischen Zeitung „Le Soir“. Mehrere Organisationen hatten zu Demonstrationen gegen Xi wegen Menschenrechtsverletzungen in China aufgerufen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Es ist natürlich ein uralter Bestandteil der chinesischen Kultur zu lächeln und sich diplomatisch auszudrücken. Man sollte sich aber im Westen besser im Klaren darüber sein, daß gerade die Vorgänge in der Ukraine dazu geführt haben den Zusammenhalt der BRICS-Staaten noch zu verstärken. Internationale wirtschaftliche Zusammenarbeit ist auf jeden Fall förderlicher für alle Beteiligten als Sanktionen.

    Der Westen sollte sich sein weiteres Vorgehen in Russland- und Ukraine-Fragen sehr gut überlegen, wenn er am Ende nicht „der Gelackmeierte“ sein will.

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    Lavrov said if the reports of attempts by US officials to pressure China into reconsidering its economic agreements with Russia are true, the degree of their [Americans] naivety and ignorance could be described only as “going through the roof.”

    “I would say that failure to understand the essence of the Chinese policy, the essence of the Chinese nature is inexcusable for professionals who attempt to arrange this kind of talks,” the minister said.

    http://thebricspost.com/west-fails-to-understand-chinas-ukraine-policy-russia/#.UzpthqJnPxU

    There’s been no shortage of reports and commentaries on the crisis in Ukraine and Crimea, and Russia’s role in it. Yet one of the more notable recent developments in the crisis has received surprisingly little attention.

    Namely, the BRICS grouping (Brazil, Russia, India, China, and South Africa) has unanimously and, in many ways, forcefully backed Russia’s position on Crimea. The Diplomat has reported on China’s cautious and India’s more enthusiastic backing of Russia before. However, the BRICS grouping as a whole has also stood by the Kremlin.

    http://www.zerohedge.com/news/2014-03-31/why-did-brics-back-russia-crimea

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    Und, liebe Redaktion, ich meine dies nicht als Werbung für Zero Hedge oder die BRICS Post sondern als einen bescheidenen Beitrag zur politisch-wirtschaftlichen Bildung. Wäre schön, wenn die links dieses Mal nicht entfernt würden.

  • Bald ist unser Wissensvorsprung vollends transferiert bzw. aufgebraucht und die Chinesen stellen die Autos selbst her. Natürlich unter einer chinesischen Marke (z.B. Qoros), ohne (Gewinn-)Beteiligung eines Deutschen Unternehmens.

  • Gerade als Mitarbeiter von VW begrüße ich es ausgesprochen, wie sich die deutsch-chinesischen Beziehungen besser und besser entwickeln.

    Hie rliegt unsere Zukunft und die Achse D-RUS-CN nimmt immer mehr Gestalt an.

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