Nachfolge ausgeschlossen
Von der Leyen will nicht die Merkel machen

Ursula von der Leyen – dieser Name fällt häufig, wenn in der CDU nach einem Nachfolger für Kanzlerin Angela Merkel spekuliert wird. Jetzt äußerte sich die Arbeitsministerin – und erklärte, warum sie nicht in Frage kommt.
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BerlinBundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen hat es indirekt ausgeschlossen, eines Tages die Nachfolge von Bundeskanzlerin Angela Merkel anzutreten. „Angela Merkel bleibt Kanzlerin bis mindestens 2017 und es gilt: Jede Generation in Deutschland hat einen Kanzler. Aus meiner Generation ist das Angela Merkel“, sagte die CDU-Politikerin der „Bild“-Zeitung.

Von der Leyen reagierte damit auf entsprechende Spekulationen in der Union. In Parteikreisen war nach ihrem vehementen Eintreten für eine gesetzliche Frauenquote gemutmaßt worden, die Arbeitsministerin wolle Merkel als Kanzlerin beerben.

Zu ihrem Kampf für die Quote sagte von der Leyen: „Mir wäre ein parteiübergreifender Konsens am liebsten gewesen, wie bei anderen Themen wie Organspende auch. Dazu hat es Sondierungen mit der Opposition gegeben. Aber im Zeichen des Wahlkampfes waren gemeinsame Lösungen nicht mehr möglich.“

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Es ist zu empfehlen, die real-existierenden Differenzen und Widersprüche zwischen der sozialen Marktwirtschaft (nach Eucken, Müller-Armack und Erhard) und der Neuen Sozialen Marktwirtschaft (nach Kohl, Genscher, Schröder, Fischer, Merkel & Konsorten) heraus zu arbeiten.
    Ebenfalls zu lesen, zu analysieren und in einer vergleichenden Studie mit den real-existierenden deutschen Zuständen und Verhältnissen in Deutschland zu vergleichen:
    -Industrial Note, Citigroup Corp., 16.10.2005: Equity Strategy - Plutonomy: Buying Luxury, Explaining Global Imbalances
    -Equity Research, Citigroup Corp., 29.9.2006: Global Equity Strategy: The Plutonmy Symposium - Rising Tides Lifting Yachts

    Die Einsicht, dass Deutschaland 2013 eine vollendete Geldwirtschaftsdiktatur ist mit einer Kaderfunktionärsheroine an der Spitze einer faktisch kriminellen Politikelite in einer post-demokratischen Erbbesitzfeudaldemokratur, dürfte dann nicht mehr zu vermeiden sein.

  • Ja, da hat die gute Frau von der Leyen wohl wirklich recht.
    In der rechten Welt, da gibt es ja nun einmal das Prinzip und die Gesetzmässigkeit der geschichtlichen Entwicklung, nach deren Gesetzmässigkeit es einfach eine alternativlose, systemisch total immanente und auch ansonsten gänzlich unverzichtbare Notwendigkeit es ist, dass diese Kanzlerin nicht nur die Kanzlerin dieser Generation der von der Leyens ist, sondern auch die Kanzlerin des Neuen Deutschland, dass auf so einzigartige Weise die Wiederherstellung der universellen Ordnung geschaffen hat. Der Ober ist wieder oben, und der Unter ist wieder unten. Ganz so, wie die Vorsehung es ja auch bestimmt hatte, dass der Kaiser und der Zar in Russland oben war, während der Muschik und Leibeigene unten war.

    Deutschland einig Vaterland. Dich ritten schon viele Herrenritter zu schand. Dich hielten schon ganz andre zum Narren, die heute schon wieder die Schindmähre barren. Dich schändet und schindet die Kanzlerin heftig, weil ihre Herren, die lieben es deftig.

  • Wer will denn noch Kanzler werden in 4-5 Jahren, der Rentenboom
    wird drastisch nach oben gehen,die Hartz IV Empfänger werden durch Zuwanderung immer mehr und die Renten sind spätestens
    2020 nicht mehr gesichert. Also beginnt die Verteilung, hohe Renten werden stark gekürzt um keine oder kleine Renten aufzufüllen. Der Pflegenotstand wird ebenfalls 2020
    seinen Höhepunkt entgegen gehen.

    Die Lösung ist nicht hohe Vermögen zu kappen, die Lösung ist, Abtreibungen auszusetzen und die Mütter finanziel unterstützen. Wenn man 100 000 - 120 000 Tausend Kinderlachen pro Jahr mehr hört in Deutschland habe ich wieder Hoffnung.
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