
Gaza/ Tel AvivIsraelische Grenzsoldaten haben einen 18-jährigen Palästinenser aus dem Gazastreifen getötet. Der junge Mann habe sich am Dienstagabend östlich von Deir al-Balah dem Grenzzaun zu Israel genähert und sei dann von israelischer Seite aus erschossen worden, teilte der Sprecher des medizinischen Notdienstes der radikalislamischen Hamas-Organisation, Adham Abu Selmeja, mit. Ein Krankenwagen habe den Toten später aus der Gefahrenzone geholt. Dies sei zuvor mit den Israelis abgesprochen worden.
Eine israelische Armeesprecherin bestätigte den Zwischenfall. Der Mann habe sich dem Zaun im mittleren Grenzabschnitt genähert. Als er nicht auf Warnungen reagiert habe, hätten die Soldaten das Feuer eröffnet. „Die Person wurde getroffen“, sagte die Sprecherin. Israel hat hinter dem Grenzzaun auf palästinensischer Seite eine 300 Meter breite Pufferzone eingerichtet. Wer sich ihr nähert oder sie gar betritt, riskiert sein Leben. Über die Identität des Opfers und dessen Absichten wurde zunächst nichts bekannt. Unbestätigten Berichten aus dem Gazastreifen zufolge soll es sich jedoch um einen geistig verwirrten Mann gehandelt haben. Erst in der Nacht zu Dienstag waren bei israelischen Luftangriffen auf den Gazastreifen ein Palästinenser getötet und fünf weitere verletzt worden. Die Bombardierungen seien eine Reaktion auf Raketenangriffe aus dem Gazastreifen auf Israel gewesen, hatte das Militär mitgeteilt.
Was würden die Deutschen Linken dazu sagen ?
Etwa " selbst schuld " ???
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