Nahost-Konflikt
Gewalt flammt wieder auf

Israelis und die Palästinenser reden seit der Vermittlung von US-Außenminister Kerry miteinander – dennoch kommt es zu Gewalt. Im Westjordanland erschossen Israelis nun mehrere Palästinenser. Dies könnte Folgen haben.
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Tel Aviv/ RamallahIsraelische Sicherheitskräfte haben bei der Festnahme von zwei Palästinensern zwei Menschen erschossen und mindestens acht weitere verletzt. Israelis wurden nach Angaben des Militärs vom Donnerstag nicht verletzt.

Der neuerliche Gewaltausbruch dürfte die im Juli begonnenen und auf mindestens neun Monate angelegten Friedensgespräche beider Seiten weiter belasten. Die Verhandlungen treten ohnehin auf der Stelle und viele Israelis und Palästinenser halten sie für aussichtslos.

Im Flüchtlingslager Dschenin im Norden des Westjordanlandes hätten israelische Einsatzkräfte in Zivilkleidung und in Fahrzeugen mit palästinensischen Nummernschildern am Abend zuvor den Sohn eines inhaftierten Anführers der radikalislamischen Hamas festnehmen wollen, berichteten palästinensische und israelische Medien. Dabei seien sie auf Widerstand gestoßen und hätten die Armee zur Verstärkung gerufen.

Bei einem heftigen Schusswechsel seien ein 22-jähriger Palästinenser getötet und ein weiterer schwer verletzt worden. Anschließend hätten etwa 100 Palästinenser die Israelis mit Granaten, Brandsätzen und Steinen angegriffen. Die Soldaten erwiderten nach Angaben des Militärs das Feuer und verletzten sieben weitere Menschen.

Bei einem zweiten Zwischenfall in der palästinensischen Stadt Kalkilia, die im Westjordanland unmittelbar an der Grenze zu Israel liegt, wurde ein weiterer Mann getötet. Der 28-Jährige habe mit einer Pistole auf die nach palästinensischen Angaben ebenfalls Zivilkleidung tragenden Israelis gefeuert und sei daraufhin erschossen worden. Ein Militärsprecher bestätigte, dass die Israelis einen Hinterhalt gelegt und einen Palästinenser erschossen hätten.

Palästinensischen Berichten zufolge handelte es sich bei dem Getöteten um ein Mitglied der Sicherheitskräfte der palästinensischen Autonomiebehörde von Präsident Mahmud Abbas, mit denen Israel normalerweise eng zusammenarbeitet.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Schlimme Folgen? Noch schlimmer als Dachau oder der feige auf das Blech prügelnde SA Lyriker mit Hang zum Leugnen?
    Es gibt keine Lösung, Massensterben oder Kooperation.
    Mal ehrlich, was würden Sie denn machen? Sich und die Gören töten lassen? Widerstandslos? Gilt für beide, nur der Verursacher für den gilt das nicht, stattdessen drischt der markige Sprüche...

  • Und....?
    Ueber die seit fast zwei Wochen anhaltenden Unruhen in der EU, insbesondere neuestens in Italien, darf wohl nicht geschrieben werden?
    Darueber hinaus gibt es noch eine interessante Meldung, die dem deutschen Publikum vorenthalten wird aus Brasilien!
    Die brasilinaische Regierung hat kurzfristig entschieden, fast 40 neue Kampfflugzeuge fuer fast 4 Milliarden nicht in den USA zu kaufen, sondern in Schweden bei SAAB! Der Grund ist das Abhoeren der NSA, auch in Brasilien!
    Daran koennte sich der FDJ Dummstrumpf aus der Uckermark orientieren und nicht nur vaekalisierte Sprechblasen von sich geben!

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