Nahost-Konflikt
Hisbollah-Generalsekretär droht Israel

Der Hisbollah-Generalsekretär Hassan Nasrallah hat Israel mit Raketenbeschuss gedroht. Mit ihren Waffen sei die Hisbollah-Miliz in der Lage, zehntausende Israelis zu töten. Die Raketen könnten auch Tel Aviv erreichen.
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BeirutDie vom Iran gestützte radikal-islamische Hisbollah im Libanon hat Israel mit dem Beschuss von Raketen gedroht. "Ich sage den Israelis, dass sie eine Reihe von Zielen haben, keine große Zahl, die mit Präzisionsraketen beschossen werden können, über die wir verfügen", sagte Hisbollah-Generalsekretär Hassan Nasrallah in einer am Freitag in einer im Fernsehen ausgestrahlten Rede. Zu den möglichen Zielen äußerte er sich nicht. Auch erklärte er nicht, ob es sich um neu erworbene Waffen handele.

Die pro-iranischen Hisbollah-Miliz könnte mit dem Beschuss einiger weniger Ziele in Israel Zehntausende von Menschen töten, warnte er. Mit seiner Äußerung spielte er möglicherweise auf israelische Nuklearanlagen als Ziele an. Israel, das einzige Land im Nahen Osten, das den Atowaffensperrvertrag nicht unterzeichnet hat, hat niemals betätigt oder bestritten, im Besitz von Kernwaffen zu sein.

Es wird davon ausgegangen, dass die Hisbollah über 50.000 Raketen verfügen, die auch Tel Aviv erreichen könnten. Der israelische Raketenschild dürfte einen Teil davon abwehren. Die Hisbollah hatte in der Vergangenheit militärische und finanzielle Unterstützung aus Syrien und dem Iran erhalten. Während der israelischen Offensive im Südlibanon 2006 hatte sie Tausende Raketen auf Israel gefeuert. In Israel wird über einen Angriff auf die iranischen Atomeinrichtungen diskutiert.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • "Definition" schreibt sich Definition und nicht "Deffinition" oder "Definitin" Zwei Tippfehler heben sich nicht gegenseitig auf, sondern zeugen von Unachtsamkeit, die man vermeiden sollte.
    Im "großen" heiligen Krieg?

    Radiputz, Gruß an Rapid und energieelite

  • Ob die Definitin des "großen" und des "kleinen" heiligen Krieges verwaschen ist oder nicht, liegt immer im Auge des Betrachters, resp. des Lesers, nicht in der Definition selber.
    Der "große" heilige Krieg besteht in der Überwindung eigener eingeschränkter Vorstellungen und fehlerhaftem Verhaltens in Bezug auf Gerechtigkeit, eine der maßgebenden Eigenschaften "Gottes", in der jüdischen Tradition der Kabbala,"Buch des Glanzes", genannt Geburah, die absolute Gerechtigkeit, sie entspicht in der Hirachie der Engel den Seraphim, "die von Eifer brennenden Engel"

  • Ich kenne diese "Verwaschenen " Deffinitionen , ich bezog mich auf ihre aussage der Zweistaatenlösung die Konferenzen ermöglichen sollen .
    Hier st der Dschihad im wörtlichen sinne als Krieg zu verstehen .

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