Nahost-Konflikt
Rot-Kreuz-Helfer im Libanon getötet

Zwei Rot-Kreuz-Helfer sind am Montag bei Gefechten am Eingang zum palästinensischen Flüchtlingslager Nahr al-Bared im Norden des Libanons getötet worden. Ein weiterer wurde schwer verwundet.

HB BEIRUT. Das Fahrzeug der Helfer sei offenbar von einer Mörsergranate aus dem Lager getroffen worden, hieß es aus Kreisen der Sicherheitskräfte. Bei dem Angriff kamen demnach auch Soldaten ums Leben. Die staatliche Nachrichtenagentur berichtete, die Rotkreuzmitarbeiter seien am nördlichen Rand der Siedlung von Fatah-Mitgliedern beschossen worden.

Am südlichen Eingang des Flüchtlingslagers wurde außerdem ein muslimischer Gelehrter verwundet, der zwischen den Streitkräften und der Fatah vermitteln sollte. Mitarbeiter des islamischen Krankenhauses in Tripoli erklärten, Scheik Mohammed Hadsch sei am Bein verletzt worden, als der Wagen des palästinensischen Roten Kreuzes aus dem Lager heraus beschossen wurde. „Zu diesem Zeitpunkt geben wir niemandem die Schuld für diesen Vorfall“, sagte der Sprecher des Verwundeten. Die Vermittlungsbemühungen würden trotz des Angriffs fortgesetzt.

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