Nahost-Krise
Iran warnt Israel vor „fürchterlicher Antwort“

Der Iran mischt sich in die Krise zwischen Libanon und Israel ein: Präsident Mahmud Ahmadinedschad drohte mit einer "fürchterlichen Antwort" des Mullah-Staates, sollte Jerusalem seine Angriffe noch weiter ausdehnen.

HB TEHERAN. Ahmadinedschad warnte Israel insbesondere vor einem Angriff auf Syrien. Dies würde als Angriff auf die gesamte islamische Welt verstanden werden und eine „fürchterliche Antwort“ zur Folge haben, zitierte ihn der iranische Fernsehsender Chabar. Ahmadinedschad bekräftigte, die islamische Welt werde nicht nur Israel, sondern auch seine Verbündeten für die „entsetzlichen Verbrechen“ Israels gegen „unschulige Menschen“ verantwortlich machen.

In einem Telefongespräch mit dem syrischen Präsidenten Baschar al- Assad am Donnerstagabend habe Ahmadinedschad die israelischen Angriffe auf den Libanon „wahnsinnig“ genannt. Die Offensive spiegele die „Verzweiflung und das Ausmaß der Schwäche eines Regimes, das am Rande des Zusammenbruchs“ stehe, berichtete der Sender. Der iranischen Nachrichtenagentur IRNA zufolge sagte Assad, sein Land würde im Fall eines Angriffs entschlossen gegen den Aggressor vorgehen.

Der iranische Außenamtssprecher Hamid Resa Assefi wies Berichte, wonach die beiden in den Libanon verschleppten israelischen Soldaten nach Iran gebracht werden sollen, als "blanken Unsinn" zurück. Israel sei so sehr in seine hausgemachte Krise verstrickt, dass es nur noch falsche Anschuldigungen vortrage, zitierte die Nachrichtenagentur Irna den Sprecher. Israel hatte zuvor erklärt, es lägen Informationen vor, wonach eine solche Verlegung der Entführten geplant sei.

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