Nahost
Obama ruft Nahost-Führer zu Reformen auf

Wenige Tage vor einer Nahost-Grundsatzrede hat US-Präsident Barack Obama die Führungspersönlichkeiten in der Region zu politischen und wirtschaftlichen Reformen aufgerufen.
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WashingtonUS-Präsident Barack Obama erörterte am Dienstag in Washington mit dem jordanischen König Abdullah die jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten und Nordafrika - den Sturz langjähriger Herrscher in Tunesien und Ägypten nach Massenprotesten sowie die Unruhen in Libyen, Syrien, Bahrain und im Jemen.

Die „rapide Transformation“ in der Nahostregion erfordere ausreichende politische und wirtschaftliche Reformen, um der jungen Generation eine Perspektive zu bieten, sagte Obama in einem Ausblick auf seine für Donnerstag geplante Rede im US-Außenministerium. „So viel von dem, was vor sich geht, hat mit den Bestrebungen der jungen Menschen in der arabischen Welt zu tun, ihr eigenes Schicksal bestimmen zu dürfen, eine Ausbildung und einen Job zu erhalten, in der Lage zu sein, eine Familie zu unterhalten“, sagte Obama. „Und das bedeutet, dass manche der alten Strukturen, die sie am Fortschritt gehindert haben, geändert werden müssen.“

Auch die jordanische Führung war Anfang des Jahres mit Protestaktionen konfrontiert, Abdullah versprach Reformen und entließ die Regierung. Beim Treffen mit Obama bedankte sich der König für die „Unterstützung der Vereinigten Staaten und einer Menge von unseren internationalen Freunden“, die es ermöglicht habe, „Reformen in unserem Land auf eine entschlossene Weise zu verfolgen“.

An diesem Freitag kommt Obama in Washington mit dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu zusammen, am Sonntag wird er vor einer wichtigen proisraelischen Lobbygruppe sprechen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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