Nahost
Rice spricht mit Abbas über Friedensverhandlungen

Im Vorfeld auf die Ende November geplante Konferenz hat sich die amerikanische Außenministerin Condoleezza Rice drei Stunden lang mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas getroffen. Auf der Agenda stand vor allem der Zeitplan für die Friedensverhandlungen.

HB TEL AVIV. Angesichts der Differenzen über die geplante Nahost-Konferenz hat US-Außenministerin Condoleezza Rice am Montag über drei Stunden allein mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas gesprochen. Vor dem Treffen in Ramallah hatten sich palästinensische Kreise besorgt geäußert, dass Rice die Palästinenser drängen wolle, einige Forderungen für die Ende November in den USA geplante Konferenz zurückzuziehen.

Dabei soll es unter anderem um einen Zeitplan für Friedensverhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern gehen. Anders als Israel wollen die Palästinenser außerdem, dass auf der Konferenz die Kernprobleme des Nahost-Konfliktes wie die künftige Grenzziehung, die Flüchtlings- und die Jerusalem-Frage angesprochen werden.

Der Vorsitzende der ultra-orthodoxen Schas-Partei, Eli Jischai, hat mit einem Scheitern der israelischen Regierungskoalition gedroht, falls auf der Nahost-Konferenz Kernprobleme behandelt werden sollten. Israelische Medien berichteten unter Berufung auf das Büro von Ministerpräsident Ehud Olmert, dass Rice keinerlei Bedingungen diktieren wolle, die für Israel nicht akzeptabel seien.

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