Nahost-Spannungen
Clinton schlichtet zwischen der Türkei und Israel

Die Türkei und Israel streiten seit Monaten wegen des Übergriffs von israelischen Soldaten auf ein türkisches Schiff. Jetzt schaltet sich US-Außenministerin Hillary Clinton in den Streit ein.
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New York US-Außenministerin Hillary Clinton hat sich in den erbitterten Streit zwischen Israel und der Türkei eingeschaltet. Bei einem Gespräch mit ihrem türkischen Kollegen Ahmet Davutoglu forderte sie ihn auf, die Tür zu besseren Beziehungen zu Israel nicht zuzuschlagen, wie am Montag aus US-Regierungskreisen verlautete. Man brauche nicht noch mehr Spannungen in der Region. Am Dienstag soll US-Präsident Barack Obama am Rande der UN-Generaldebatte mit dem türkischen Regierungschef Recep Tayyip Erdogan zusammenkommen.

Beide Länder sind wichtige Verbündete der USA in der Region. Ausgang des diplomatischen Konflikts war der Tod von neun türkischen Aktivisten an Bord eines der Schiffe der Gaza-Flottille im vergangenen Jahr. Die Schiffe wurden von israelischen Soldaten gestürmt, die eine Seeblockade gegen den Gazastreifen durchsetzten. Israel will sich für den Zwischenfall nicht entschuldigen.Die Türkei wies Anfang September den israelischen Botschafter aus. Seitdem liefern sich beide Seiten einen verbalen Schlagabtausch. Die USA boten sich als Vermittler, was Ankara aber ablehnte.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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  • Frieden im Nahen Osten wäre doch recht einfach zu machen: Streichung jeglicher Gelder und Finanzhilfen, die bisher in den Staat Israel fließen. Dann sind sie sofort bankrott und müssen endlich erkennen, daß sie nicht der Nabel der Welt sind, um den sich alles zu drehen hat .... und es wäre Ruhe im dortigen Gebiet.

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    Ungeliebte Juden,
    ihr habt euch in eurer Geschichte schon zu oft zu euren Ungunsten für die falschen Werte und Kulturen eingesetzt. Trotz schmerzlichster Erfahrungen scheint ihr aber immer noch lernresistent zu sein. Wie sollte es auch deshalb anders sein, als euch heute immer noch zu den Handlanger eurer ehemaligen (europäischen) Herren und Schlächter zu machen. Glaubt ihr wirklich, als ihr all diese Menschen umgebracht habt, und neuerdings auch welche der Unserigen, die Interessen des jüdischen Volkes gewahrt zu haben?
    Meint ihr nicht, daß ihr vor allem als Brückenkopf in nahen Osten herhalten müßt und man euch deshalb den Betroffenen spielend, da man sich euch gegenüber versündigt hat, euch schalten und walten lässt, weil ihr trotz allem oder vor allem als sehr guter Aufschlagspuffer zwischen den Kulturen fungiert ?
    Aufgrund eurer Schwächen bleibt euch nichts anderes übrig als in der Geschichte die ewig verfolgten zu bleiben. Wie sagte Netanjahu, es war nicht der Weg den ich gewählt habe. Gewiss, den Weg hat er nicht gewählt. Er wird aber nicht behaupten können, keinen Weg gewählt zu haben.
    Macht so weiter bis ihr endgültig aufgerieben und in den existierenden Kulturen verschwunden seid. Vielleicht wäre das sowieso der Fall gewesen, aber in unserer Kultur wäre euch vielleicht einiges erspart geblieben. Jeder Kultur muß und mußte für seine Lebensweise einen Preis zahlen. Wie hoch muß der Preis noch sein, den ihr zahlen möchtet, davor drücken scheint ihr euch ja nicht zu wollen. Meint ihr in 30 oder 80 Jahren geht die Menschheitsgeschite zu ende und alle die dann noch da sind haben es geschafft ?
    Hofft ihr wirklich daß über all das was passiert einfach Gras wachsen wird ?

    Aber was soll ich sagen, es wird wohl wie immer so sein, daß jeder seines Schicksals schmied ist.
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