Nahost
Zwölfjähriger bei israelischen Luftangriffen getötet

Zwischen Israel und den Palästinensern sind nach der gezielten Tötung eines palästinensischen Extremistenführers am Wochenende die schwersten Auseinandersetzungen seit mehr als einem Jahr aufgeflammt.
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GazaBei israelischen Luftangriffen auf den Gazastreifen kamen am Sonntag erneut drei Menschen ums Leben, darunter ein zwölfjähriger Junge. Am Tag zuvor waren 15 Palästinenser getötet worden, während Extremisten mehr als 120 Raketen auf israelisches Gebiet abfeuerten. Ägypten bemühte sich erfolglos, eine Waffenruhe zu erreichen.

Angesichts der „zionistischen Aggression“ sei für solche Gespräche kein Platz, sagte ein Anführer der Organisation Islamischer Dschihad, Chaled Batch. Aus ägyptischen Kreisen verlautete, auch das Widerstandskomitee des Volks (PRC) habe eine Waffenruhe abgelehnt. Die Hamas verurteilte die israelischen Luftangriffe, ihre Kämpfer griffen Israel jedoch nicht an.

Neben einem Extremisten wurden am Sonntag auch ein 60-jähriger Wachmann eines Landwirtschaftsbetriebs und ein zwölfjähriger Junge getötet, sagte Adham Abu Salmia von der Gesundheitsbehörde im Gazastreifen. Der Junge sei in der Stadt Dschebalija gerade mit einem Freund auf dem Weg zur Schule gewesen, als er Opfer eines israelischen Luftangriffs geworden sei.

Auslöser der Gewalt war die gezielte Tötung von Suhair al Kaissi. Der Führer des PRC, einer mit der Hamas verbundenen Extremistengruppe, die durch die Entführung des israelischen Soldaten Gilad Schalit im Jahr 2006 bekannt wurde, soll einen Anschlag auf Israel von der nahegelegenen ägyptischen Halbinsel Sinai geplant haben.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte, Israel sei auf einen solchen Angriff vorbereitet und werde außerdem in den kommenden Monaten und Jahren das Raketenabwehrsystem ausbauen.

Al Kaissi war die ranghöchste Person seit Monaten, die einem israelischen Angriff im Gazastreifen zum Opfer fiel. Bei dem Angriff am Freitag wurden neben Al Kaissi zwei weitere Menschen getötet, darunter sein Schwiegersohn Mahmud Hanini, der auch dem bewaffneten Arm der PRC angehört haben soll. Zehntausende Palästinenser marschierten am Samstag in Trauerzügen durch die Straßen. Vermummte Extremisten feuerten Maschinengewehrsalven über die Menge der Trauernden hinweg. „Rache, Rache!“, rief die Menge.

Als Reaktion auf die offenbar gezielte Tötung der Kommandeure feuerten mehrere Palästinensergruppen Raketen ab, die zum Teil weit hinter der Grenze einschlugen. Eine verletzte eine israelische Zivilperson schwer. Die Bewohner des betroffenen Gebiets flüchteten in Schutzräume. Der israelische Polizeisprecher Micky Rosenfeld sagte, das Raketenabwehrsystem habe 90 Prozent der Geschosse abgefangen. In dem Gebiet, das in Reichweite der Raketen liegt, blieben am Sonntag die Schulen geschlossen.

Der israelische Soldat Gilad Schalit wurde nach mehr als fünf Jahren in Gefangenschaft Ende 2011 im Austausch für 1.027 palästinensische Häftlinge freigelassen. Al Kaissis Vorgänger Kamal Nairab kam vor sieben Monaten auf ähnliche Weise ums Leben.

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Israel fordert von UN-Rat Stopp der palästinensischen Angriffe

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  • ich erkenne hier nur ein ablenkungsmanöver. die hamas als söldner israels beschießen ein paar zivis und treffen vielleicht mal 1-2 und israel kann gezielte angriffe auf den iran vorbereiten. das pulverfass wird bald hochgehen. jeah. the judes are our armageddon.

  • Ah ja - natürlich
    Bibi ermutigt also die "Palästinenser" doch endlich bitteschön wieder Raketen auf Israel abzuschießen , damit Israel zurückschießen kann , um dann wiederum einen Grund zu haben Waffen in den USA zu kaufen , damit die Amerikanischen Juden weiter gut Geld verdienen können ????

    Sie lesen die junge Welt ?

  • Die armen Opfer Terroristen, ehm, Extremisten – Die Tagesschau in beispielhafter Manipulation zur letzten Gasaeskaltion

    http://aro1.com/tagesschau-in-beispielhafter-manipulation-zur-letzten-gasaeskaltion/#more-21493

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