Nationalität noch unklar
Isaf-Soldat stirbt bei Frühjahrsoffensive in Afghanistan

Zur Nationalität des Toten und zum Ort der Kämpfe machte die NATO keine Angaben. In Helmand, wo die „Operation Achilles“ begann, sind vor allem britische Soldaten stationiert. Deutsche Bodentruppen sind im unruhigen Süden Afghanistans nicht eingesetzt.

HB KABUL/ BRÜSSEL. Die Isaf teilte mit, die ersten Kräfte der „Operation Achilles“ hätten gegen 05.00 Uhr in der Provinz Helmand Stellung bezogen. Auf dem Höhepunkt werde die zeitlich unbefristete Operation mehr als 4 500 Isaf-Soldaten und knapp 1 000 afghanische Sicherheitskräfte umfassen. Die radikal-islamischen Taliban haben ihrerseits eine Frühjahrsoffensive und eine Welle von Selbstmordanschlägen angekündigt.

Der Isaf-Regionalkommandeur für Südafghanistan, der niederländische Generalmajor Ton van Loon sagte, „Achilles“ sei die bislang größte gemeinsame Operation von Isaf- und afghanischen Truppen. Die Operation sei auf Bitten der afghanischen Regierung begonnen worden und solle zunächst Sicherheit in den Norden Helmands bringen. Dort haben die Taliban seit mehr als einem Monat den Distrikt Musa Kala unter ihrer Kontrolle.

Die Isaf teilte mit, die Operation werde sich zwar zunächst auf eine Verbesserung der Sicherheitslage konzentrieren. Übergeordnetes Ziel sei aber, die afghanische Regierung dazu zu befähigen, mit dem Wiederaufbau und der wirtschaftlichen Entwicklung in der Region zu beginnen.

Die von der Nato geführte internationale Schutztruppe Isaf für Afghanistan ist mit rund 35 000 Soldaten die weitaus größte Sicherheitskraft im Lande. Außerdem sind gut 12 000 Soldaten in der „Operation Enduring Freedom“ (OEF) eingesetzt, die meisten davon Amerikaner. Ihre Aufgabe ist die Terroristenbekämpfung. Die OEF arbeitet mit der Isaf zusammen, steht aber unter US-Befehl.

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