Nationalversammlung
Franzosen wählen neues Parlament

Fünf Wochen nach der Präsidentenwahl hat am Morgen in Frankreich die erste Runde der Parlamentswahlen begonnen. 44,4 Millionen Stimmberechtigte sind aufgerufen, die 577 Abgeordneten der Pariser Nationalversammlung zu bestimmen.

dpa PARIS. Umfragen geben dem neuen Präsidenten Nicolas Sarkozy gute Aussichten, eine solide Mehrheit für seine Reformpolitik zu bekommen. Die endgültige Entscheidung fällt erst im zweiten Wahlgang am kommenden Sonntag. Auf Grund des geltenden Mehrheitswahlrechts rechnen Demoskopen am Ende mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit für die Regierungsparteien.

Die 65 000 Wahllokale sind seit 8 Uhr geöffnet. Eine Million Wähler in den Überseegebieten konnte ihre Stimme bereits vorher abgeben. Hochrechnungen dürfen in Frankreich erst nach der Schließung der letzten Wahlbüros um 20 Uhr veröffentlicht werden. Ein vorläufiges amtliches Endergebnis des ersten Wahlgangs wird nicht vor Montagfrüh erwartet.

Letzte Umfragen sehen Sarkozys Regierungsbündnis aus der konservativen UMP und dem Neuen Zentrum bei 41 bis 42 Prozent. Dem Linksbündnis um die Sozialisten werden rund 30 Prozent zugetraut. Auf ungefähr zehn Prozent taxieren die Demoskopen die neue Demokratische Bewegung. Im Schnitt stellen sich in jedem Stimmkreis mehr als 13 Kandidaten den Wählern.

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