Nato fordert Unterstützung
Erste Bilanz zu Libyen-Einsatz

Gadaffis Sturz ist nur eine Frage der Zeit, befindet der Nato-Generalsekretär in seinem ersten Bericht. Trotzdem sollen auch andere Länder den Libyen-Einsatz stärker unterstützen.
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Brüssel Am Militäreinsatz in Libyen sollen sich nach den Worten von Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen Verbündete stärker beteiligen. Einige Länder, die die Hauptlast der Operation trügen, hätten um mehr Unterstützung gebeten, sagte Rasmussen am Montag. Dies sei auch ein Thema des Nato-Verteidigungsministertreffens am Mittwoch in Brüssel, bei dem eine erste Bilanz über den Ende März begonnenen Einsatz gezogen werde. Bisher sind daran sieben Nato-Staaten aktiv beteiligt - vor allem Großbritannien und Frankreich, aber auch Italien, Dänemark, Belgien, Norwegen und Kanada. Die Nato soll eine Flugverbotszone über Libyen durchsetzen und die Zivilbevölkerung schützen. Hintergrund ist ein UN-Mandat. Die Staatsführung bestreitet, dass die Truppen von Machthaber Muammar Gaddafi Zivilisten angreifen.

Rasmussen sagte, die Nato und ihre Partnerstaaten hätten bei ihrem Einsatz einen beachtlichen Fortschritt erzielt. Bei mehr als 10.000 Einsätzen seien fast 1800 „legitime“ militärische Ziele beschädigt oder zerstört worden - wie Kommandozentralen, Waffenlager oder Panzer. „Wir haben Gaddafis Kriegsmaschinerie beachtlich geschwächt. Wir sehen, wie die Opposition vorankommt“, sagte Rasmussen. Gaddafis Sturz sei nur noch eine Frage der Zeit. Die Nato stehe bereit, einen Übergang zur Demokratie in Libyen zu unterstützen. Dieser Prozess müsse aber in erster Linie von den Vereinten Nationen begleitet werden, bekräftigte Rasmussen.

Die Nato erhöhte zuletzt mit dem Einsatz von Kampfhubschraubern den Druck auf Gaddafi. In dem festgefahrenen Konflikt griffen britische und französische Helikopter erstmals Ziele in den nordafrikanischen Land an. Am Montag drangen Rebellen in die 100 Kilometer südwestlich von Tripolis gelegene Bergstadt Jafran vor, die seit mehr als einem Monat von Gaddafi-Einheiten belagert worden war. Die Gaddafi-Gegner kontrollieren den Osten des Landes, die Stadt Misrata im Westen sowie die Bergkette zu Tunesien. Gaddafi hat sich in Tripolis verschanzt, wohin die Rebellen bisher nicht vordringen konnten.

 

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Shalom i Spiritui Sancto Vatikan,Got Bless the USA,Frankreich,Großbritannien,Italy.
    "Vom Schizoiden,Schwulen,Viren,Poison-gas,Gestapo-Sekten-Antonym Betroffen."
    Der Gnadenlose Kampf gegen Staatliche Verfolgung Ehrt Euch!!!

  • Ist der NATO die Puste ausgegangen? Ich wünsche ihr eine "blutige Nase", damit ihr in Zukunft für immer die
    Lust vergeht völkerrechtswidrige und über das UNO-Mandat
    hinausgehende Kriege zu führen.

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