Nato Milliarden für Satelliten und Internetsicherheit

Die Nato rüstet im Kampf gegen Hacker-Angriffe und iranische Raketen auf. Drei Milliarden Euro sollen in die Modernisierung von Satelliten und in Computersysteme fließen – angesichts der Verdreifachung von Hacker-Attacken.
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Die 28 Nato-Staaten müssen dem milliardenschweren Investitionen noch zustimmen. Danach beginnt der Bieterprozess, bei dem westliche Rüstungskonzerne erwartet werden. Quelle: dpa
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Die 28 Nato-Staaten müssen dem milliardenschweren Investitionen noch zustimmen. Danach beginnt der Bieterprozess, bei dem westliche Rüstungskonzerne erwartet werden.

(Foto: dpa)

BrüsselDie Nato will in den kommenden drei Jahren in die Modernisierung ihrer Satelliten und in Informationstechnologie drei Milliarden Euro investieren. Damit solle auf Bedrohungen wie Hacker-Angriffe und iranische Raketen reagiert werden, sagte ein hochrangiger Nato-Vertreter am Montag.

Allein 1,7 Milliarden Euro sollen in die Satellitenkommunikation fließen, um sowohl Bodentruppen und Schiffe als auch Drohnen besser unterstützen zu können. Unklar blieb zunächst, ob die Mittel auch den Aufbau eines neuen Satellitenprogramms umfassen oder die existierenden Systeme modernisiert werden sollen.

Erste Panzer in Bremerhaven entladen
„Atlantic Resolve“
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Die US-Operation „Atlantic Resolve“ ist Teil der von US-Präsident Barack Obama 2014 angeschobenen „European Reassurance Initiative“ und steht im Einklang mit Beschlüssen mehrerer Nato-Gipfel.

87 Panzer
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Insgesamt werden rund 4000 US-Soldaten und 87 Panzer der 3. Brigade der 4. US-Infanteriedivision in Nato-Länder Ost- und Mitteleuropas verlegt.

Operation auch logistisch angelaufen
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Die ersten US-Panzer wurden in Bremerhaven am Freitag von einem Frachter entladen.

US-Engagement
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„Atlantic Resolve“ sei ein Zeichen des kontinuierlichen US-Engagements für Europa zur Stabilisierung des Friedens, sagte der stellvertretende Oberbefehlshaber der US-Landstreitkräfte in Europa, Generalmajor Timothy McGuire, in Bremerhaven.

Militärkonvois
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Panzer, Container, Lastwagen und Anhänger gehen zunähst per Bahn und in Militärkonvois auf den Weg nach Polen und später dann in weitere Länder.

Großoperation
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„Eine logistische Großoperation“, betonte Bundeswehr-Generalmajor Josef Blotz (r.) vom Kommando Streitkräftebasis. Es sei versucht worden, Verkehrsbeeinträchtigungen möglichst zu vermeiden.

Transitzone
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Deutschland ist Transitzone, Bremerhaven zentrale Verlade-Drehscheibe und die Bundeswehr logistischer Hauptpartner der US-Operation.

Daneben sollen den Angaben zufolge rund 800 Millionen Euro dafür ausgegeben werden, das Computersystem für die Raketenabwehr zu erneuern. Mit rund 70 Millionen Euro sollen die 32 Hauptstandorte des Bündnisses besser gegen Cyber-Angriffe geschützt werden. In den vergangenen drei Jahren hat die Nato nach eigenen Angaben eine Verdreifachung verdächtiger Aktivitäten in ihrem Netzwerk beobachtet.

Die neuen Investitionspläne müssen noch von den 28 Nato-Staaten abgesegnet werden und werden auf einer Konferenz in Ottawa Ende April vorgestellt. Danach soll der Bieterprozess beginnen, der dem Nato-Vertreter zufolge westliche Rüstungskonzerne wie Airbus, Raytheon oder Lockheed Martin anziehen dürfte.

  • rtr
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  • Daran sollten die Nachfolger von Gobbels arbeiten, war es dem Untertan doch mögich BBC zu hören.

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