Negativ-Rekord
Niedrigste Beteiligung an Parlamentswahlen in Algerien

Mit der mit Abstand niedrigsten Wahlbeteiligung in der Geschichte ihres Landes haben die Algerier am Donnerstag ihr weitgehendes Desinteresse an den Parlamentswahlen dokumentiert. In dem Wählerboykott drücken sich vor allem die geringen Erwartungen über tatsächliche Veränderungen aus.

HB ALGIER. Nur 36,51 Prozent der knapp 19 Mill. Wahlberechtigten stimmten ab, um die 389 Sitze des Parlaments neu zu besetzen. Das teilte Innenminister Yazid Zerhouni in der Nacht zum Freitag in Algier mit. Den bisherigen Negativ-Rekord bei der Wahlbeteiligung gab es bei der Parlamentswahl 2002 mit 46,17 Prozent. Viele Algerier gingen davon aus, dass die bisherige Allianz von drei Parteien unter Führung der früheren Einheitspartei FLN weiterhin die Regierung stellen wird. Das vorläufige amtliche Endergebnis wird noch am Freitag erwartet.

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