Netzreaktionen zu Varoufakis-Rücktritt
„Minister No More!“

Per Twitter gab Yanis Varoufakis seinen Rücktritt als griechischer Finanzminister bekannt. Binnen weniger Minuten wurde die Ankündigung zum meistdiskutierten Thema auf Twitter. Was das Netz zum Abschied zu sagen hat.
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DüsseldorfEin Tweet und Europa spielt verrückt - zumindest in den Sozialen Netzwerken. Per Kurznachrichtendienst gab der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis seinen Rücktritt bekannt. In seinem Blog schreibt Varoufakis, dass er dem Erreichen einer Lösung nicht im Wege stehen wolle. Griechenland hatte am Sonntag mit einem klaren Nein gegen die Reformpläne der EU gestimmt. Kaum getwittert, schon wird das Hashtag „Varoufakis“ zum Trending Topic. Viele Nutzer reagieren mit Unverständnis und Verärgerung auf die Entscheidung des nun ehemaligen griechischen Finanzministers.

Unter ihnen ist auch der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs, der deutliche Worte findet:

Auch die CSU-Politikerin Dagmar Wöhrl kritisiert die Entscheidung:

Der Euro kann sich zwar nicht inhaltlich zum Rücktritt äußern, reagiert auf den Rücktritt aber trotzdem, meldet die Nachrichtenagentur Reuters:

Doch nicht nur Finanzmärkte und Politiker kommentieren den Varoufakis-Tweet. So schreibt Nutzer @Heinrichheute:

Nutzer @Dr.Satan hat schon mal das passende Symbolbild für die Medien rausgesucht:

Doch der Ex-Finanzminister muss nicht nur Kritik und Spott aushalten. Manch einer findet warme Worte zum Abschied:

Auch auf der Handelsblatt Facebook-Seite gehen die Meinungen über den Rücktritt auseinander. Nutzer Aleksander L. schreibt: „Stimmt, ich verstehe nicht wie verantwortungslos man sein kann, er hat Griechenland ins Chaos gestürzt! Ab morgen hätten ihn die Griechen mit Schimpf und Schande aus dem Amt und Griechenland gejagt, fehlt nur noch Tsipras und Neuwahlen.“ Alois A. meint : „Die Europäer werden das wohl als Bedingung für weitere Verhandlungen gestellt haben. Ich würde mich mit dem auch an keinen Tisch mehr sitzen!“ Nutzer Michael S. bedauert hingegen den Rücktritt: „Schade, der hat wenigstens Leben in die verstaubte Politik gebracht. Vermutlich war der Druck der EU-Institutionen und des IWF auf Tsipras zu groß. Die werden dem gestern Abend wohl gesagt haben, dass es weitere Verhandlungen nur ohne Varoufakis gibt. Somit wird er wohl das Bauernopfer sein.“

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  • Sehr lesenswert:
    http://klauskastner.blogspot.co.at/2015/07/to-alexis-from-yanis-subject-thank-you.html

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