Netzwerk- und Informationsrichtlinie
EU-Kommission will Cyber-Sicherheit erhöhen

Energiewirtschaft, Logistik, Finanzwesen: Fast jede Branche arbeitet heute auch digital. Die EU will den Datenverkehr sicherer machen: Künftig müssen Firmen Cyber-Attacken melden. Tun sie es nicht, drohen Strafen.

BrüsselVertreter der EU-Kommission, des Europaparlaments und der Mitgliedstaaten haben sich am späten Montagabend auf ein europäisches Gesetz zur Cybersicherheit geeinigt. Die neue so genannte NIS-Richtlinie zur Netzwerk- und Informationssicherheit sieht vor, dass Internetkonzerne wie Google und Amazon schwere Hackerangriffe auf ihre Systeme melden müssen.

Geben die Unternehmen die Vorfälle nicht weiter, drohen ihnen Strafen. Die Vorgabe gelte jedoch nicht für soziale Netzwerke wie Facebook. Die EU bestimmte zudem Branchen, die in Sachen Cyber-Sicherheit noch mehr tun müssen. Darunter befinden sich vor allem wichtige Infrastrukturbetreiber aus den Bereichen Energie, Transport, Banken- und Gesundheitswesen. Die Kommission hatte das Gesetz bereits 2013 vorgeschlagen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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