Neuauflage der Atomgespräche
Nordkorea will wieder verhandeln

Der internationale Druck zeigt Wirkung: Nordkorea will nach Angaben des chinesischen Außenministeriums die auf Eis liegenden internationalen Verhandlungen über sein Atomprogramm wieder aufnehmen. Schon im November soll es ein Treffen geben.

HB PEKING. Eine neue Runde werde „bald“ stattfinden, teilte das chinesische Außenministerium am Dienstag mit. Eine Sprecherin der US-Botschaft in Peking bestätigte, dass Pjöngjang die Bereitschaft geäußert habe, zu den seit einem Jahr festgefahrenen Verhandlungen zurückzukehren.

Auf chinesischen Vorschlag hin waren die Chefunterhändler Nordkoreas, der USA und Chinas am Dienstag in Peking zu einem informellen Treffen zusammengekommen. „Die drei Parteien stimmten überein, dass die Sechser-Gespräche bald zu einem Zeitpunkt abgehalten werden, der den sechs Parteien passt“, teilte das Außenministerium anschließend mit.

Das Gespräch der Unterhändler war nach chinesischen Angaben „freimütig“ und „tiefgreifend“. Es seien Ansichten ausgetauscht worden, wie die Verhandlungen Nordkoreas, der USA, Chinas, Südkoreas, Japans und Russlands vorangebracht werden könnten.

Die US-Sprecherin bestätigte, dass der amerikanische Unterhändler Christopher Hill mit seinen Kollegen zusammengetroffen sei: „Nach den Gesprächen erklärten sich die Nordkoreaner bereit, zu den Gesprächen zurückzukehren.“

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