Neue Anschläge im Irak - USA entlässt Gefangene, Polen will Truppenstärke verrringern
USA entlässt Gefangene im Irak

Eine Mörsergranate hat am Dienstag in der irakischen Pilgerstadt Nadschaf einen der Eingänge der Imam-Ali- Moschee getroffen. Der arabische Nachrichtensender El Dschasira zeigte Bilder der leicht beschädigten Moschee, die den Schrein des Imam Ali beherbergt, eines der wichtigsten Heiligtümer der Schiiten. In Baghdad explodierte eine Autobombe vor einem Hotel.

HB BAGDAD. Hunderte von Männern protestierten gegen den Angriff auf die Moschee. Nach Angaben von Augenzeugen fanden in Nadschaf am frühen Dienstagmorgen erneut heftige Gefechte zwischen Milizionären der „Mahdi-Armee“ des radikalen Schiitenführers Muktada el Sadr und den Besatzungstruppen statt.

Bei der Explosion einer Autobombe vor einem Hotel in Bagdad ist am Dienstag nach Angaben von Augenzeugen ein Kind getötet worden. Vier Menschen seien verletzt worden. Der getötete Jungen habe neben dem Hotel El Karma in einem Kiosk arbeitet. Das US-Militär berichtete, bei einem Raketenangriff auf einen Stützpunkt der Besatzungstruppen nordwestlich der Hauptstadt sei am Montag ein amerikanischer Soldat getötet und vier weitere verletzt worden.

Nicht bestätigt wurde zunächst ein Sprengstoffanschlag auf einen US-Konvoi nahe der westirakischen Stadt Falludscha, bei dem am Dienstagmorgen nach Angaben irakischer Augenzeugen mehrere amerikanische Soldaten getötet und verletzt sein sollen. Der arabische Nachrichtensender El Dschasira berichtete, Unbekannte hätten in der südöstlich von Bagdad gelegenen Stadt El Kut eine wichtige Brücke zerstört. Aus Nadschaf und Kufa meldeten Augenzeugen am Dienstag neue Kämpfe zwischen Milizionären der schiitischen „Mahdi-Armee“ und den Besatzungstruppen. Dabei wurden nach Angaben von Ärzte fünf Iraker getötet und 16 verletzt.

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