
HB WASHINGTON. US-Präsident Barack Obama muss auf einen weiteren engen Berater verzichten. Stabschef RAHM Emanuel trete von seinem Posten zurück, um für das Bürgermeisteramt von Chicago zu kandidieren, berichteten zahlreiche US-Medien am Donnerstag übereinstimmend. Präsidentensprecher Robert Gibbs kündigte unterdessen für Freitag die „Bekanntgabe einer personellen Veränderung“ an. Amerikanische Medien gehen davon aus, dass Berater Peter Rouse zum Interim-Stabschef ernannt wird.
Emanuels Abgang ist keine Überraschung: Er macht seit langem keinen Hehl daraus, dass es sein Lebenstraum wäre, in seiner Heimatstadt Bürgermeister zu werden. In den vergangenen Tagen hatten sich die Hinweise auf seinen Ausscheiden verdichtet. Um bei den Wahlen anzutreten, muss er bestimmte Fristen einhalten. Jüngst hatte bereits Obamas Top-Wirtschaftsberater Lawrence Summers angekündigt, er wolle bald gehen, um wieder als Professor an der Universität Harvard zu lehren. Erst vor wenigen Wochen musste der Präsident auch Christina Romer, die Leiterin seines ökonomischen Rates, ziehen lassen. Kurz davor hatte auch der oberste Haushalts- Aufseher im Weißen Haus, Peter Orszag, den Job quittiert.
Man muss sich nur wundern, dass eine Person, die so tiefe Verbindungen zum Mossad hat, berater und Stabschef im Weissen Haus ist.
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