Neue Proteste in Ukraine
100.000 Regierungsgegner in Kiew auf den Straßen

Nach dem brutalen Einsatz der Polizei gegen Demonstranten in Kiew steht der ukrainische Präsident Janukowitsch unter Druck. Plötzlich distanziert er sich von dem Vorgehen der Beamten. Doch in der Bevölkerung brodelt es – es droht eine neue Eskalation.
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KiewDer Protest für einen Europa-Kurs der Ukraine treibt immer mehr Menschen auf die Straßen. Rund 100.000 demonstrierten zur Stunde auf dem zentralen Unabhängigkeitsplatz in der Hauptstadt Kiew und widersetzten sich damit einem zuvor ausgesprochenen Verbot. „Revolution“ riefen die Demonstranten und schwenkten ukrainische Fahnen sowie Europa-Flaggen. Es war die größte Kundgebung seit Beginn der Proteste vor mehr als einer Woche. „Wir sind wütend“, sagte Mykola Sapronow. „Die Anführer müssen zurücktreten, wir wollen Europa und Freiheit.“

Nach einem brutalen Polizeieinsatz gegen pro-westliche Demonstranten mit Dutzenden Verletzten am Samstag hatte die Opposition für diesen Sonntag neue Proteste gegen Präsident Viktor Janukowitsch und dessen pro-russischen Kurs angekündigt. Zudem drohte die Opposition mit einem Generalstreik. Janukowitsch selbst distanzierte sich am Samstagabend vom Vorgehen seiner Polizei. Die EU, die USA und die Kirchen in der Ukraine verurteilten den Polizeieinsatz.

Die ukrainische Opposition um Boxweltmeister Vitali Klitschko hat sich gemeinsam dem Sturz Janukowitschs verschrieben und will das Land wieder auf einen europafreundlicheren Kurs bringen. Die Parteien Batkiwschina, Udar und Swoboda riefen am Samstag eine gemeinsame „Aktionsgruppe des nationalen Widerstands“ aus und drohten mit einem Generalstreik, um Neuwahlen zu erzwingen. Sie forderten den Rücktritt der Regierung und riefen die EU zu Sanktionen gegen Janukowitsch auf. Aus der Haft rief Oppositionsführerin Julia Timoschenko die Menschen auf, bis zu einem friedlichen Regierungswechsel die Proteste fortzusetzen. „Vereinigt Euch und stellt die Gerechtigkeit in Eurem Staat wieder her. Nehmt die Macht in Eure Hände“, schrieb die Ex-Regierungschefin.

Unmittelbar vor der geplanten Großkundgebung in Kiew harrten erneut mehr als 1000 Menschen in der Nacht zum Sonntag im Stadtzentrum aus. Anhänger eines EU-Kurses schützten sich etwa mit Pappen notdürftig vor einem neuen möglichen Polizeieinsatz, wie Fotos zeigten. Es blieb zunächst ruhig.

Auf Antrag der Stadtverwaltung verbot ein Kiewer Gericht bis zum 7. Januar Kundgebungen auf den beiden zentralen Plätzen sowie nahe Regierungsgebäuden, wie örtliche Medien am Sonntagmorgen berichteten. Die Behörde begründete ihren Antrag damit, dass auf dem Unabhängigkeitsplatz sowie auf dem Europäischen Platz, auf denen zuletzt Tausende Befürworter eines EU-Kurses demonstriert hatten, Christbäume und Weihnachtsmärkte aufgestellt werden müssten.

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Heftige Kritik der EU und aus den USA

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  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Frau EU-Reding ist der Ausdruck für die Überheblichkeit der "EU in Brüssel". Als "Kommissarin" stellt sie sich rotzfrech einem gewählten Ministerpräsidenten Cameron entgegen. Genauso das zündeln in der Ukraine, wo die "EU in Brüssel" gezielt mit Hilfe von Herrn Klitschkow die Menschenmassen dirigiert um sich die Ukraine Brüssel einzuverleiben.

    Gezielt werden Menschenströme und Geldströme von Brüssel aus eingesetzt, um die Zentralmacht "EU in Brüssel" immer weiter auszubauen. Soll das die Vision von Europa sein ?? Wohl eher nicht. Die Ideologie von "EU in Brüssel" ist europa-feindlich, weil sie manipulierend und dirigierend agiert über die Köpfe der Völker Europas hinweg.

    Früher hatten wir das friedliche Zusammenleben unter der Europäischen Wirtschafts Gemeinschaft. Dahin müssen wir zurückkehren und dem erstarkenden Monster "EU in Brüssel" entgegentreten als friedliebende Europäer.

  • Endzeitstimmung!
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    So will man noch etwas von diesem 'EU'-Kuchen abbe-
    kommen bevor dieser Laden zusammenbricht!

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