Neue Richtlinie: Slowenien macht beim Klimaschutz Tempo

Neue Richtlinie
Slowenien macht beim Klimaschutz Tempo

Slowenien will unter seiner gerade begonnenen Ratspräsidentschaft in der Europäischen Union die Klimaschutzpolitik vorantreiben. Entsprechende Gesetze sollen bereits im kommenden Jahr verabschiedet werden.

HB LJUBLJANA. Bis Juni soll eine Richtlinie zum Ausbau erneuerbarer Energien in erster Lesung das Europäische Parlament durchlaufen haben, sagte der slowenische Ministerpräsident Janez Jansa am Montag in Ljubljana. Bis Mitte 2009 soll das Gesetz endgültig verabschiedet werden. „Europa muss zeigen, dass wir den Klimawandel ernst nehmen“, sagte der neue Ratspräsident.

Die EU-Kommission hat den Vorschlag der Richtlinie für den 23. Januar angekündigt. Darin soll unter anderem festgelegt werden, wie viel jedes der 27 EU-Länder zur Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien beitragen soll. Die EU hatte unter deutscher Präsidentschaft im März vergangenen Jahres beschlossen, dass bis zum Jahr 2020 insgesamt ein Fünftel der Energie aus umweltfreundlichen Quellen wie Sonne, Wasser und Wind stammen sollen. Derzeit liegt der Anteil bei gut acht Prozent. Das Umsteuern auf erneuerbare Energien ist ein wichtiger Schritt, das Gesamtziel der EU zu erreichen, den Ausstoß des klimaschädlichen Treibhausgases CO2 bis 2020 um 20 Prozent im Vergleich zu 1990 zurückzufahren.

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