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04.07.2008 
Umstrittener Neubau

Neue US-Botschaft in Berlin offiziell eröffnet

Die neue Botschaft der Vereinigten Staaten in Deutschland ist am Freitag in Berlin feierlich eröffnet worden.

Über 4000 geladene Gäste verfolgten die Eröffnungs-Zeremonie auf dem Pariser Platz. Foto: dpa.Lupe

Über 4000 geladene Gäste verfolgten die Eröffnungs-Zeremonie auf dem Pariser Platz. Foto: dpa.

HB BERLIN. Im Beisein von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) durchschnitten der frühere US-Präsident George Bush senior sowie US-Botschafter William R. Timken und seine Frau Sue Timken das Band zum Eingang des 130 Millionen Dollar teuren Neubaus direkt neben dem Brandenburger Tor.

Damit kehrt die diplomatische Vertretung nach 69 Jahren an ihren alten Platz zurück. Laut Polizei gab es rund um die Veranstaltung keine Zwischenfälle. Das Areal war bereits am Nachmittag weiträumig abgesperrt und von Spurhunden nach Sprengstoff durchsucht worden.

1931 hatten die USA das alte Palais Blücher im Zentrum Berlins gekauft, das ihre neue Auslandsvertretung in Deutschland werden sollte. Noch vor dem Umzug in den 1930er Jahren brannte das Haus am Brandenburger Tor völlig aus.

1939 konnte die Adresse kurzzeitig als Botschaft genutzt werden, bevor das Gebäude im Krieg zerstört wurde. Erst nach der Wiedervereinigung konnte das im Mauerstreifen gelegene Areal wieder bebaut werden.

Zu der Eröffnungszeremonie waren 4500 Gäste geladen, darunter auch Veteranen der Berliner Luftbrücke vor 60 Jahren. Nach mehreren Reden und einem Kulturprogramm sollte ein Feuerwerk über dem Brandenburger Tor den Abschluss der Feierlichkeiten zum 4. Juli, dem Nationalfeiertag der USA bilden.

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