Neue Verhandlungen in Athen
Troika will an Sparzielen festhalten

Die Troika will ihre Gespräche mit Athen am 24. Juli fortsetzen. Schon jetzt machte der IWF klar: Ein völlig neues Programm wird es nicht geben. Doch beim Weg zum Erreichen der Programmziele gibt es Spielräume.
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WashingtonDie internationale Troika von EU, IWF und Europäischer Zentralbank (EZB) wird ihre Gespräche über Hilfen für Griechenland am 24. Juli in Athen fortsetzen. Das kündigte der Sprecher des Internationalen Währungsfonds (IWF), Gerry Rice, am Donnerstag in Washington an. Bei den bisherigen Beratungen sei deutlich geworden, dass es im Reformprogramm des hoch verschuldeten Landes bei einer Reihe von Punkten zu Verzögerungen komme, sagte Rice. Es sei wichtig, das Programm wieder voll auf Kurs zu bringen. Der IWF sei offen für Diskussionen darüber, wie dies geschehen könne. Man sei aber nicht bereit, ein völlig neues Programm zu verhandeln, bekräftigte Rice.

Einige Ziele, die die Troika Griechenland gesteckt hat, seien bereits erreicht worden, einige nicht, sagte Rice. Zu anderen Punkten lägen dem IWF noch nicht genügend Informationen vor. Im Rahmen des Sparprogramms muss Griechenland sein Haushaltsdefizit verringern, das Wirtschaftswachstum ankurbeln und seine Wirtschaft wettbewerbsfähiger machen. „Die Ziele des Programms bleiben die Basis für die Gespräche", unterstrich IWF-Sprecher Rice. Es sei verfrüht, darüber nachzudenken, welche der Maßnahmen zur Diskussion gestellt werden könnten.

Mit dem ebenfalls hoch verschuldeten Zypern, das am 25. Juni finanzielle Unterstützung aus den Euro-Rettungsschirmen beantragt hatte, führt der IWF nach eigenen Angaben derzeit keine Gespräche. Das zyprische Finanzministerium erklärte, die Troika habe ihren für Mitte Juli geplanten Besuch in Zypern um eine Woche verschoben. Die Experten wollten mehr Zeit, um den Bedarf Zyperns an Hilfen zu bewerten.

Ein Vertreter des Finanzministeriums sagte Reuters, die Troika-Experten wollten die bislang gesammelten Informationen über die Lage des Landes genauer prüfen und möglicherweise bis 23. Juli zurückkehren. Mit der Verschiebung des Besuchs dürften sich nun die Hoffnungen Zyperns zerschlagen, dass noch im Juli die Gespräche abgeschlossen werden können.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • İch als Deutscher bin in einer Welle mit den Griechen..
    İch suche die Superwelle..

  • Wird einmal neuverhandelt, wird die Neuverhandlung zum Dauerthema. Da die Regierungspolitiker die gleichen sind wie vor den Wahlen, ist der Terrain der Nachverhandlungen von griechischer Seite schon erprobt. Bis dato gab es immer Geld, auch wenn Auflagen nicht eingehalten wurden. Aus diesem Erfahrungsschatz heraus können die Griechen gelassen abwarten, was passieren wird, wenn man dieses Mal schon im Vorfeld der Troikagespräche die Nichteinhaltung der Auflagen garantiert. Irgendwann wird man überhaupt nicht mehr mit der Troika reden wollen und nur noch fragen, wenn endlich das Geld kommt.

  • Es geht ganz einfach:
    - Alle Auflagen die mit Rettungsgeldern verbunden sind ignorieren.
    - Alle Drohungen dass bei Nichteinhalten der Auflagen kein Geld mehr fließt ignorieren.
    - Unverändert Steuerhinterziehung begünstigen.

    Belohnung:
    Die Auflagen werden neu verhandelt, was aber auch egal ist da auch die neuen Vereinbarungen ignoriert werden.

    Konsequenz:
    Niemand wird sich noch an irgend welche Auflagen halten.

    Ist aber auch egal, Hauptsache Deutschlands Kasse wird geleert, oder richtiger, Deutschland muss dafür selbst Schulden machen.

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