Neue Videobotschaft aufgetaucht
El Kaida gibt offenbar grünes Licht

Drei Jahre nach den Anschlägen am 11. September hat die Extremisten-Organisation Al-Kaida die Militäreinsätze der USA im Irak und in Afghanistan als Niederlage verhöhnt.

HB DUBAI. In beiden Staaten hätten die US-Truppen unter dem Druck radikal-moslemischer Kämpfer über weite Teile des Landes keine Kontrolle und stünden vor einer vollständigen Niederlage, sagte die rechte Hand des Al-Kaida-Chefs Osama bin Laden, Aiman al- Sauahri in einem Videoband, das der arabische Sender Al-Dschasira am Donnerstag ausstrahlte. „Im islamischen Irak haben die Mudschahedin Amerikas Plan auf den Kopf gestellt. Die Niederlage Amerikas im Irak und in Afghanistan ist nur noch eine Frage der Zeit“, sagte Al-Sauahri in seiner mehrminütigen Rede. Der Sender machte keine Angaben, wie er zu dem Band gekommen ist. Hinweise auf den Konflikt um die Region Darfur im Sudan legten jedoch nahe, dass das Band in den vergangenen Monaten aufgenommen worden sei, teilte er mit.

„Der Osten und Süden Afghanistans ist für die Mudschahedin zu einer offenen Arena geworden. Der Feind ist auf die Hauptstädte beschränkt“, sagte der in Ägypten geborene Al-Sauahri weiter. „Die Amerikaner verstecken sich in ihren Schützengräben und weigern sich, herauszukommen und sich den Mudschahedin zu stellen. Die Mudschahedin schießen und feuern auf sie, riegeln die Straßen um sie herum ab. Ihre Verteidigung besteht aus Luftangriffen. Dabei rühren ihre Bomben nur Staub auf und verschwenden das Geld der USA.“

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