Neue Zahlen Griechenlands Schulden höher als erwartet

Griechenland ist mit 10,6 Prozent seiner Wirtschaftsleistung des vergangenen Jahres verschuldet. Bisher rechnete das Land mit 9,4 bis 9,5 Prozent. Die Griechen müssen sich also auf noch mehr Sparmaßnahmen einstellen.
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Athen Die Griechen müssen sich auf weitere harte Sparmaßnahmen einrichten: Das klamme Land hat eine Verschuldung von 10,6 Prozent der Wirtschaftsleistung im Jahr 2010 gehabt. Bislang ging man in Athen von 9,4 bis 9,5 Prozent aus. Diese neuen Zahlen habe am Freitag das griechische Statistische Amt (ELSTAT) der Europäischen Statistikbehörde Eurostat übermittelt. Die endgültigen Werte werde die Eurostat Ende April bekanntgeben, hieß es übereinstimmend in griechischen Medienberichten am Freitag weiter.

Am Montag starten Experten der EU, der Europäischen Zentralbank (EZB) und des Internationalen Währungsfonds (IWF) eine neue Kontrolle der Bücher in Athen. Griechenland steht seit gut einem Jahr unter Dauerkontrolle der drei Institutionen, welche die eigentlichen Lenker der Finanzen des Landes sind.

Die Europäer und der IWF hatten ein Hilfspaket von insgesamt 110 Milliarden Euro geschnürt, um Athen vor dem Staatsbankrott zu retten. Nach Schätzungen der griechischen Finanzpresse müssen in den kommenden Monaten rund 1,7 bis zwei Milliarden Euro zusätzlich in Griechenland gespart werden.

 

  • dpa
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6 Kommentare zu "Neue Zahlen: Griechenlands Schulden höher als erwartet"

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  • Sie haben es erkannt. Gegen so etwas hilft nur eine totale Währungsreform oder Krieg und ich befürchte, es wird auch darauf hinaus laufen
    Mein Gott, was haben kriminelle Politker unserem Land für Schaden zugefügt und man kann diese Kriminellen nicht mal zur Verantwortung ziehen.

  • Wie sagte Frau Merkel doch so schoen: "Niemand in Europa wird fallen gelassen...".
    Irgendwie mochte sie den Satzteil wohl nicht anhaengen, das wir alle auf die F.... fallen werden.

    Wie Griechenland in die EU und zu den Euro-Laendern gekommen ist, sollte mittlerweile ja
    allgeimein bekannt sein.
    Mich wuerde interessieren, ob die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.

    Sicher nicht, denn das alte Sprichwort "Eine Kraehe hackt der Anderen kein Auge aus."
    ist bei den Oberen ja Gang und Gebe.

    Protugal wird wieder mal zum Spielball der Rating-Agenturen.
    Die sitzen in den USA und sollten mal besser still sein mit ihrem Druckmaschinen-Bernanke.

    Irland benoetigt auch einige Hilfen mehr als bisher erwartet.

    Bei diesen ganzen Aussagen frage ich mich, welche Mathematik-Genie's mit
    Unsummen hantieren duerfen ...

    Rechnet man sich die Pro-Kopf-Verschuldung der Laender einmal aus, fragt man sich,
    fuer wie dumm uns unsere Lenker halten.

    Ohne Waehrungsreform bzw. die haertere Tour werden die Schulden niemals schwinden.

  • Griechenland sollte freiwillig aus dem Euro aussteigen. Es sieht doch Jeder, dass es so nicht geht.
    Und bevor das Land sein "Tafelsilber" verhökern muss, sollte es wieder eigenständig sein und seine eigene Währung im Notfall wieder abwerten können, wie vor der Euro Einführung.

  • Diesem Lügner- und Betrüger-Volk muß gezeigt werden, daß es so nicht geht! GELDHAHN ZU!

  • Es wäre besser gewesen, Griechenland hätte „Bankrott“ angemeldet. Ich will gar nicht wissen wie viel Geld wir durch den „Rettungsschirm“ verlieren.

    Dabei unterstützen wir die Griechen doch schon so sehr, wir dulden über 350.000 Griechische Gastarbeiter bei uns, trotz Massenarbeitslosigkeit.

    Sie haben letztes Jahr über 6 Mrd. Euro aus Brüssel erhalten! (davon ist ein großer Teil deutsche Steuergelder)

    Wir haben denen einen Kredit von über 30 Mrd. Euro gegeben!

    Es scheint wir machen etwas verkehrt!

    Wir sollten den Kurs wechseln!

  • Das muß ein schlechter April-Scherz sein. Die wahren Schulden liegen bestimmt doppelt so hoch. Aber erfahren werden wir es erst in ein paar Wochen, so funktioniert Salami-Taktik bei einem Faß ohne Boden nun einmal.

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