International

_

Neuer Anlauf: UN streben weltweites Abkommen zum Waffenhandel an

Die Vereinten Nationen wollen globale Vorschriften für den Waffenhandel durchsetzen. Im März 2013 soll ein neuer Anlauf gewagt werden, einen international bindenden Vertrag auf den Weg zu bringen.

Demonstranten lassen vor dem Reichstag in Berlin bei einer Aktion gegen deutsche Rüstungsexporte und Waffenhandel bombenförmige Luftballons in den Himmel steigen. Quelle: dapd
Demonstranten lassen vor dem Reichstag in Berlin bei einer Aktion gegen deutsche Rüstungsexporte und Waffenhandel bombenförmige Luftballons in den Himmel steigen. Quelle: dapd

New YorkDie Vereinten Nationen starten einen neuen Anlauf für ein weltweites Abkommen zum Waffenhandel. Nachdem ein solcher Vertrag auf einer Konferenz im Juli zunächst geplatzt war, soll nun im März ein neues Treffen stattfinden, entschied die Vollversammlung am Montagabend (Ortszeit) in New York mit breiter Mehrheit.

Anzeige

Rüstungsindustrie Das sind Deutschlands größte Ballermänner

  • Rüstungsindustrie: Das sind Deutschlands größte Ballermänner
  • Rüstungsindustrie: Das sind Deutschlands größte Ballermänner
  • Rüstungsindustrie: Das sind Deutschlands größte Ballermänner
  • Rüstungsindustrie: Das sind Deutschlands größte Ballermänner

Dabei soll erneut versucht werden, die internationale Gemeinschaft auf globale Vorschriften für das Milliardengeschäft mit Handfeuerwaffen, Granatwerfern, Hubschraubern und Drohnen festzulegen.

Militärmächte Der globale Rüstungswettlauf

  • Militärmächte: Der globale Rüstungswettlauf
  • Militärmächte: Der globale Rüstungswettlauf
  • Militärmächte: Der globale Rüstungswettlauf
  • Militärmächte: Der globale Rüstungswettlauf

Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton begrüßte den Entschluss. Ein international bindender Vertrag sei „überfällig, aber endlich in Reichweite“, teilte sie am frühen Dienstagmorgen in einer Erklärung mit. Ein späterer Vertrag müsse die Menschenrechte achten und „die größte mögliche Reichweite [haben], sowohl was die Waffen angeht als auch die Verkäufe, die kontrolliert werden“.

 

  • 26.12.2012, 13:52 UhrFriedenMitKriegAusUndVorbei

    Wo kämen wir denn dahin? Wo bleiben dann diejenigen, welche seit Jahren die "Drecksarbeit" für einige Unternehmungen eingefädelt und abgeschlossen haben? Noch mehr unter Null, KOmma, Null, Null?

    Da die Medaille ohnehin zwei Seiten hat, wäre das mitunter ein Fortkommen in Freiheit, die ich meine. Weniger gut ginge es denen, die Frieden mit immer mehr Waffen erreichen wollen. Bevor diese Spezies nicht aussterben, wird sich an der allgemeinen Mogelei, von wem auch immer, unter dem Deckmantel der UN nichts ändern.

    Im übrigen gibt es in der UN weniger Gleich unter Gleichen, als Ungleich mit Gleichen. Es wird daher sicherlich beim Versuch oder Versprechen bleiben.

  • Die aktuellen Top-Themen
Frankreichs Sozialisten: Patzer könnte Hollande die Mehrheit kosten

Patzer könnte Hollande die Mehrheit kosten

Dummer Patzer mit großen Folgen: Frankreichs Sozialisten droht der Verlust der absoluten Mehrheit im Parlament. Der Wechsel von Ex-Finanzminister Pierre Moscovici setzt Präsident Fran çois Hollande unnötig unter Druck.

Kampf gegen IS: Erste Peschmerga-Kämpfer in Kobane eingetroffen

Erste Peschmerga-Kämpfer in Kobane eingetroffen

Die ersten Peschmerga-Kämpfer haben die umkämpfte Grenzstadt im Norden Syriens erreicht. Sie sollen die Kurden im Kampf gegen die Terrormiliz IS unterstützen. Sie bringen schwere Waffen mit.

Inflation: Preise steigen im Oktober nur um 0,8 Prozent

Preise steigen im Oktober nur um 0,8 Prozent

Die Teuerungsrate in Deutschland bleibt den vierten Monat in Folge auf demselben Niveau: Die Preise stiegen auch im Oktober nur leicht um 0,8 Prozent – entgegen der Prognose von Experten.

  • Konjunkturtermine
Konjunkturtermine: Wochenvorschau

Wochenvorschau

Die wichtigsten Ereignisse und Indikatoren in Europa und International