UN streben weltweites Abkommen zum Waffenhandel an

Neuer Anlauf
UN streben weltweites Abkommen zum Waffenhandel an

Die Vereinten Nationen wollen globale Vorschriften für den Waffenhandel durchsetzen. Im März 2013 soll ein neuer Anlauf gewagt werden, einen international bindenden Vertrag auf den Weg zu bringen.
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New YorkDie Vereinten Nationen starten einen neuen Anlauf für ein weltweites Abkommen zum Waffenhandel. Nachdem ein solcher Vertrag auf einer Konferenz im Juli zunächst geplatzt war, soll nun im März ein neues Treffen stattfinden, entschied die Vollversammlung am Montagabend (Ortszeit) in New York mit breiter Mehrheit.

Dabei soll erneut versucht werden, die internationale Gemeinschaft auf globale Vorschriften für das Milliardengeschäft mit Handfeuerwaffen, Granatwerfern, Hubschraubern und Drohnen festzulegen.

Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton begrüßte den Entschluss. Ein international bindender Vertrag sei „überfällig, aber endlich in Reichweite“, teilte sie am frühen Dienstagmorgen in einer Erklärung mit. Ein späterer Vertrag müsse die Menschenrechte achten und „die größte mögliche Reichweite [haben], sowohl was die Waffen angeht als auch die Verkäufe, die kontrolliert werden“.

 

Kommentare zu "UN streben weltweites Abkommen zum Waffenhandel an"

Alle Kommentare
  • Wo kämen wir denn dahin? Wo bleiben dann diejenigen, welche seit Jahren die "Drecksarbeit" für einige Unternehmungen eingefädelt und abgeschlossen haben? Noch mehr unter Null, KOmma, Null, Null?

    Da die Medaille ohnehin zwei Seiten hat, wäre das mitunter ein Fortkommen in Freiheit, die ich meine. Weniger gut ginge es denen, die Frieden mit immer mehr Waffen erreichen wollen. Bevor diese Spezies nicht aussterben, wird sich an der allgemeinen Mogelei, von wem auch immer, unter dem Deckmantel der UN nichts ändern.

    Im übrigen gibt es in der UN weniger Gleich unter Gleichen, als Ungleich mit Gleichen. Es wird daher sicherlich beim Versuch oder Versprechen bleiben.

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