Neuer Gesetzentwurf
EU will Patienten Behandlungen im Ausland erleichtern

Die EU plant einem Medienbericht zufolge Verbesserungen bei der Krankenversorgung im Ausland. Demnach sollen sich Patienten künftig leichter im Ausland behandeln lassen können und auch einen Rechtsanspruch auf Kostenerstattung erhalten.

HB BERLIN/BRÜSSEL. Dies berichtet die Tageszeitung "Die Welt" unter Berufung auf einen neuen Gesetzentwurf der EU-Kommission, der dem Blatt nach eigenen Angaben vorliegt. Er solle am kommenden Mittwoch verabschiedet werden.

Dabei richte sich die Höhe der erstatteten Kosten nach dem im Heimatland geltenden Erstattungssätzen. "Damit bestimmt das Heimatland des Patienten die Höhe der erstatteten Kosten", heiße es in dem Gesetzentwurf, der unter der Federführung von EU-Gesundheitskommissarin Androulla Vassiliou entstanden sei.

Nach den Plänen der EU-Kommission können Patienten künftig ambulante Behandlungen im Ausland ohne vorherige Genehmigung durch die Krankenkasse beanspruchen. Sollte die Behandlung teurer sein als im Inland, müsse der Patient die Mehrkosten selbst tragen. Krankenhausbehandlungen im Ausland müssen dagegen von der Krankenkasse genehmigt werden, berichtete die Zeitung.

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