Neuer Vertrag
Obama wird durch Bücher zum Multimillionär

US-Präsident Barack Obama ist mit seinen Büchern „Ein amerikanischer Traum“ und „Hoffnung wagen“ zum Multimillionär geworden. Seit dem Erscheinen des ersten Buchs 1995 hat er mehr als acht Millionen Dollar als Autor verdient.

HB NEW YORK. Die „New York Times“ beziffert das Vermögen, das Obama seit dem Erscheinen des ersten Buches 1995 als Autor erwarb, auf 8,6 Mio. Dollar (6,4 Mio. Euro). Sein literarisches Werk mache den Regierungschef jeden Tag reicher: Am Verkauf jedes gebundenen Bandes verdiene er 3,89 Dollar, an jedem Taschenbuch 1,03 und pro Audiobuch 4,50 Dollar, schrieb die Zeitung am Freitag.

Wenige Tage vor der Übernahme des Präsidentenamtes habe Obama einen neuen Vertrag über 500 000 Dollar unterzeichnet, hieß es weiter. Dieser Vertrag sei vom Weißen Haus nicht offiziell bekanntgegeben worden, sondern erst jetzt durch ein Formblatt des US-Senats an die Öffentlichkeit gekommen. Die Hälfte des Verdienstes stamme von einer Neuausgabe der Autobiografie „Ein amerikanischer Traum“ speziell für junge Leser.

Obamas Rechtsanwalt mit Zuständigkeit für alle Fragen zu seiner literarischen Arbeit, Robert Barnett, sagte der Zeitung, dass der Präsident schon 50 ähnliche Lizenzverträge für die Übersetzung seiner Bestseller in andere Sprache unterschrieben habe. Der Verkauf der Bücher sei anfangs recht zäh angelaufen. Erst nach Obamas bahnbrechender Rede auf dem Parteikongress der Demokraten 2004 seien sie zu Bestsellern geworden.

Damals habe Obama dem Verlag zugesagt, ein weiteres Sachbuch und ein Kinderbuch zu schreiben. Dieses Versprechen habe er inzwischen auf die Zeit nach seinem Auszug aus dem Weißen Haus verschoben.

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