Neujahrsansprachen
Nichts als die Wahrheit!

Bei ihren Worten zum Neuen Jahr müssen sich die Staats- und Regierungschefs in ein strenges Korsett pressen lassen. Handelsblatt Online hat notiert, was Merkel, Obama & Co. sagen würden - wenn sie nur dürften.
  • 9

„Ein Jahr tiefgreifender Veränderungen“ nannte Bundeskanzlerin Angela Merkel das Jahr 2011 in ihrer Neujahrsansprache im vergangenen Jahr. Es fielen Wörter wie „Schuldenkrise“ und „Europa“. Und um das Volk gleich wieder aufzubauen, flocht sie Begriffe wie „Zuversicht“ und „zusammenwachsen“ in ihre Rede ein. Schöne Worte, würden sie nicht so leer klingen. Denn auch in den vergangenen Jahren sind, wenn auch nicht genau diese, dann doch ganz ähnliche Worte gefallen. Und in diesem Jahr wird das wahrscheinlich nicht anders sein.

Jetzt könnte man sagen: So ist das eben, bei diesen Neujahrsansprachen. Ein weiterer offizieller Termin auf den offiziellen Tagesplänen der Staatsoberhäupter. Kein Platz für Abweichungen vom Zeremoniell, kein Raum für Freiheiten oder gar die Wahrheit, fern ab vom üblichen Protokoll.

Schade eigentlich, findet Handelsblatt Online. Denn was der eine oder andere zu sagen hätte, wenn er könnte, wäre bestimmt erfrischend. Auf jeden Fall aber unterhaltsam. Also haben wir mal notiert, was Merkel, Berlusconi und Co. sagen würden, wenn sie nur dürften.

Kommentare zu " Neujahrsansprachen: Nichts als die Wahrheit!"

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  • @ Novaris

    Das unser GG KEINE Verfassung sein kann, ergibt sich bereits klar und deutlich aus Art. 146 GG, indem auch der Unterschied zu einer Verfassung aufgeführt wird:

    "Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist."

    Das GG wurde NICHT vom "..deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen..", sondern vom parlamentarischen Rat, sprich NUR von Politikern bzw. von Verwaltungsangestellten,da unsere Politiker nichts anderes als Verwalter unseres bís dato besetzten Verwaltungsgebietes sind (siehe z.B. Art.133 GG und die Rede von Carlo Schmid).

  • @ easyway, das Grundgesetz wurde von den westalliierten Siegermächten des WKII g e n e h m i g t !! und enthält keinen Artikel zur Möglichkeit eines Referendums.
    (Der Besiegte hat zu tun, was der Sieger bestimmt.Basta !)
    Lt. 2+4-Vertrag ist auch Art. 1 des 9. Teils des Überleitungsvertrages noch gültig.
    Wortlaut :
    "Vorbehaltlich der Bestimmungen einer Friedensregelung mit Deutschland dürfen deutsche Staatsangehörige, die der Herrschaftsgewalt der Bundesrepublik unterliegen ......."
    Lt. Herrn Schäuble ist Deutschland seit dem 8. Mai 1945 nicht souverän und das wird wohl richtig sein !!
    Wenn aber Deutschland nicht souverän ist wird es beherrscht. Von wem ??? und in wessen Auftrag arbeiten dann Herr Schäuble, Frau Merkel bzw. arbeiteten alle vorherigen Regierungen der Bundesrepublik ??
    Wie sagte es Prof. Dr. Carlo Schmid in seiner Rede zum "Grundgesetz für die Bundesrepublik" vor dem Parlamentarischen Rat zum Schluß :
    "Ein geeintes demokratisches Deutschland, das seinen Sitz im Rate der Völker hat, wird ein besserer Garant des Friedens und Wohlfahrt Europas sein als ein Deutschland, das man angeschmiedet hält wie einen bissigen Kettenhund!"
    Fazit : Deutschland hat keinen Friedensvertrag, ist weiterhin Feindstaat nach den Artikeln 53/107 der UN-Charta und wird nun endgültig in einer undemokratischen EU an eine weitere Kette geschmiedet.

  • Easyway, sie schreiben über ein sogenanntes GG als Verfassung, dies ist leider ein Irrglaube, es gibt auch kein Verfassungsgericht wie sie behaupten. Ich empfehle ihnen sich mit der Deutschengeschichte und der BRD genauer zu befassen.
    Lesen Sie bitte die Rede von Carlo Schmid, bevor sie hier ihre Meinung als anonymer zum Besten geben.
    Danke

    "Was heißt eigentlich: Grundgesetz?"
    Rede des Abgeordneten Carlo Schmid im Parlamentarischen Rat, 8. September 1948
    [aufgezeichnet in «Der Parlamentarische Rat 1948-1949, Akten und Protokolle» Band 9, herausgegeben vom Deutschen Bundestag und vom Bundesarchiv, Harald Boldt Verlag im R. Oldenbourg Verlag, München 1996, Seite 20 ff. (im Archiv des Bundestages stehen die Protokolle gebunden im Büro von Günther J. Weller)

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