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Neun EU-Staaten fordern: EU-Transaktionssteuer soll schnell kommen

Wolfgang Schäuble und acht weitere europäische Finanzminister drängen auf eine schnelle Einführung einer Finanztransaktionssteuer. Diese sei nötig, um den Finanzsektor an den Kosten der Krise zu beteiligen.

Wolfgang Schäuble im Kreis seiner Kollegen. Quelle: Reuters
Wolfgang Schäuble im Kreis seiner Kollegen. Quelle: Reuters

ParisDeutschland, Frankreich und sieben andere Staaten der Europäischen Union (EU) drängen die dänische EU-Ratspräsidentschaft, die Einführung einer Finanztransaktionssteuer rasch voranzutreiben. Neben Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble und seinem französischen Kollegen Francois Baroin hätten auch die Ressortchefs aus Italien, Spanien, Österreich, Belgien, Finnland, Griechenland und Portugal einen entsprechenden Brief unterzeichnet, teilte das französische Finanzministerium am Dienstag mit.

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Die Länder seien sich einig, dass eine Finanztransaktionssteuer auf einer gemeinsamen Basis nötig ist, um eine gerechte Beteiligung des Finanzsektors an den Kosten der Krise zu gewährleisten und die Finanzmärkte besser zu regulieren, hieß es. Vor allem Großbritannien lehnt eine solche Steuer ab.

  • 08.02.2012, 09:54 UhrAnonymer Benutzer: Arno

    Wenn man sich schon proLinks nennt, weiß man, wer hier ideologisch verblendet ist.

    In der Frage, wer das zahlt und wieviel ist die Antwort relativ klar.
    Die Handelsabteilungen der Großbanken und Hedgefonds sitzen so gut wie NICHT im €-Raum und es besteht überhaupt keine rechtliche Grundlage sie einzubinden - nur wenn sie im €-Raum Transaktionen machen wollen, was sie wiederum nicht müssen.

    Die Börsen von Frankreich, Belgien und Portugal gehören zur EURONEXT, die den gesamten Handel mit Papieren dieser Staaten auch ohne Probleme über ihren Handelsplatz London laufen lassen können. Die Italienische Börse ist eine Tochtergesellschaft, der Londoner Börse LSE - also auch die können die Papiere über London abwickeln. Bleiben noch solche Weltbörsen wie Spanien, Finnland und Griechenland - hahaha.

    Die einzigen, die die Steuer treffen kann, sind die deutschen, regulierten Börsen, die nichts mit irgendwelchen Ursachen der Krise zu tun haben.

    Und was die Kosten für jeden Einzelnen betrifft: Fonds und Riestersparerei haben eine Gewinnperformance wenn es gut kommt von 2%-4% pro Jahr. 2x 0,1% Steuer klaut also hier 5%-10% vom Gewinn, wenn nur einmal im Jahr eine Umschichtung stattfindet. Da aber Europa nicht mehr das Zentrum der Welt ist sind Umschichtungen mittlerweile öfters notwendig - buy and hold, das war mal.

    Ach so, ja: die anderen werden schon mitziehen, wenn sie die Erlöse sehen....selten so gelacht. Zwischen erträumten Einnahmen und dem realistischen Potential solch einer Steuer klaffen kilomtertiefe Lücken, auch wenn die linke Propaganda die Verhinderungseffekte nicht sehen will mit ihrer populistischen, realitätsfernen Scheuklappenpolitik.

  • 08.02.2012, 08:17 UhrAnonymer Benutzer: proLINKS

    Hallo Verblendete!

    Wo sind die Zahlen, was zahlt genau IHR bei einer Finanztransaktionssteuer mehr? Die Zahlen bitte auf Euro und Cent genau angeben.

    Wenn Europa die Finanztransaktionssteuer einführt, werden die anderen nachziehen. Kein Land lässt sich solche Steuereinnahmen entgehen! Und die wenigen Steueroasen haben es bereist schwer, ihre "Freiheit" zu schützen. Diese werden sich hüten, sich noch mehr gegen amerikanische Steuerbehörden zu stellen.

  • 08.02.2012, 03:47 UhrWolfgangPress

    Der hält uns für noch blöder als er selber ist, nur er merkt es nicht wie blöd er selber ist.

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