Neuregelung
US-Kongress will Übernahmen erschweren

Die USA wollen schärfere Regeln für ausländische Investitionen. Vor allem die Übernahme von US-Unternehmen durch ausländische Firmen soll erschwert werden.

HB WASHINGTON. Anlass der Neuregelung war der Kauf der Hafenbetriebe mehrerer großer Seehäfen in den USA durch eine arabische Firma. Die Entscheidung des Ausschusses für ausländische Investitionen in den USA (CFIUS), die Übernahme der Hafenbetriebe von New York, New Jersey, Baltimore, Miami, New Orleans und Philadelphia durch Dubai Ports World für 6,85 Milliarden Dollar (rund 5,38 Milliarden Euro) zu genehmigen, hatte im Kongress zu Empörung geführt.

Die Abgeordneten sahen die Sicherheit des Landes gefährdet. Die Firma aus Dubai kündigte nach dem politischen Aufruhr an, sie werde ihre Anteile an den US-Häfen wieder verkaufen.

Einig ist sich der Kongress darin, dass die Übernahme von US-Unternehmen durch Ausländer intensiver auf Sicherheitsbedenken hin geprüft werden soll. Umstritten ist die Forderung des Senats, dass die Regierung den Kongress vor einer solchen Übernahme informieren muss. Nach beiden Gesetzentwürfen soll der Kongress jedoch kein Veto-Recht erhalten.

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