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Napolitano löst Parlament auf

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Auch Berlusconi abgeschlagen

Maurizio Gasparri, Senatsfraktionschef von Berlusconis Partei PdL (Volk der Freiheit), sagte beim Treffen mit dem Staatspräsidenten, Monti müsse im bevorstehenden Wahlkampf neutral bleiben. Es beginne eine heikle Phase. Ähnlich äußerte sich sein PdL-Amtskollege im Abgeordnetenhaus, Fabrizio Cicchitto. Der Rücktritt Montis sei eine gute Nachricht für alle Italiener, meinte Gianpaolo Dozzo von der rechtspopulistischen Lega Nord.

Vertreter der Mitte-Links-Partei PD (Demokratische Partei) dankten Monti für seine Anstrengungen. In Italien könne nun eine neue Phase beginnen, eine, „in der die, die mehr haben, mehr zahlen, und die, die weniger haben, weniger zahlen“.

Italien

Der Wirtschaftsprofessor Monti hatte am Freitagabend nach 13 Monaten im Amt seinen Rücktritt erklärt. Für seine Reformpolitik, mit der er das Euro-Land aus der Schuldenkrise führen wollte, fehle ihm die Mehrheit, sagte er. Berlusconis PdL hatte ihm zuvor die Unterstützung entzogen.

Berlusconis zerstrittene Partei liegt in Umfragen seit langem nur noch an dritter Stelle. Am stärksten ist danach mit Abstand die Demokratische Partei von Pier Luigi Bersani vor der populistischen Internet-Bewegung „Fünf Sterne“ des Komikers Beppe Grillo. Große Teile der PdL waren gegen Berlusconis Kandidatur. Ob der dreimalige italienische Regierungschef tatsächlich noch einmal antritt, war zuletzt unklar.

Monti gilt in jeder Hinsicht als Anti-Berlusconi. Ihm gelang an der Spitze eines sogenannten Expertenkabinetts, Italien ein Stück weit auf Vordermann zu bringen. Mit einer harten Spar- und Steuerpolitik beruhigte er die Finanzmärkte und verschaffte dem Land international neues Vertrauen. Allerdings schoss die Arbeitslosigkeit gerade der jungen Generation auf einen Rekordwert von 36,5 Prozent, und die Konjunktur schwächelte.

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  • 22.12.2012, 22:49 UhrTerrone

    ich lach' mich weg; eine PD-SEL-Regierung waere das Groesste, dann beisst sich der deutsche Steuer-Michel endlich in den eignen Hintern, weil er immer nur an den Boulevard-Gossip um Berlusconi geglaubt hat; Ihr braucht bald die 80-Stunden-Woche und die Rente ab 95 um die Spinnereien der italienieschen Kommies um Vendola, Fassina (nicht Fassino aus Turin), Landini, Camusso & Co bezahlen zu koenen.

  • 22.12.2012, 18:29 UhrWahrlichichsageEuch

    Ist die Lösung ach so schwere,
    hilft nur noch der Cavaliere!

  • 22.12.2012, 18:20 UhrModernArt

    MONTI machte einen guten Job. Sie haben aber übersehen, dass SPAREN weniger Spass macht als BUNGA BUNGA. Sie haben übersehen, dass es leichter ist, Schulden zu machen und Wählerschaften zu beglücken ... als tiefergreifende Reformen anzupacken. Sie haben übersehen, dass es etliche Italiener gibt, die nur ihr Schäflein in sichere Gefilde führen möchten und denen Italien egal ist. Sie haben übersehen, dass reiche Italiener sich davonschleichen möchten und die armen Italiener die Krise wirklich spüren werden. Sie haben übersehen, dass Italiens Probleme bereits seit Jahrzehnten hausgemacht sind und die "Elite Iltaliens" zu wenig in die eigene Zukunft der Unternehmen investiert. Italiens Unternehmen weigern sich vielfach ernsthaft zu wachsen - aber in der verbleibenden Größe, sind sie immer stärker einem globalen Druck ausgesetzt. Sie haben übersehen, dass es viele Pfründe in Italien gibt, die nicht wirklich logisch sind, aber beinhart verteidigt werden (beispielhaft LKW-Müllkippen vs. modernste Müllverbrennungsanlagen).

    Mit BUNGA BUNGA und viel Spumante ... sieht es aber für den Moment viel schöner aus ...

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