New York
Ahmadinedschad darf Ground Zero nicht sehen

Die New Yorker Polizei hat einen Besuch des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad am Ground Zero abgelehnt. Ein Sprecher der Behörde machte dafür nicht näher bezeichnete Sicherheitsgründe geltend - doch das dürfte allenfalls die halbe Wahrheit sein.

HB NEW YORK. Zuvor hatte Polizeipräsident Raymond Kelly für Verwirrung gesorgt, weil er eine Begleitung des umstrittenen iranischen Präsidenten durch die städtische Polizei nicht ausschloss. Derzeit werde mit der iranischen Uno-Mission über die mögliche Organisation einer solchen Visite verhandelt, hatte Kelly erklärt.

Zahlreiche Politiker und jüdische Organisationen protestierten gegen den Plan. „Wer die Ziele von El Kaida teilt, darf nicht die Erlaubnis bekommen, Ground Zero für propagandistische Zwecke zu nutzen“, betonten die Präsidenten 50 jüdischer Organisationen in einer gemeinsamen Erklärung.

Ahmadinedschad will am kommenden Montag für zwei Tage nach New York kommen, um an der Uno-Vollversammlung teilzunehmen. Bei den Terroranschlägen islamistischer Extremisten auf das einstige World Trade Center waren am 11. September 2001 fast 3 000 Menschen ums Leben gekommen.

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