Niedrigste Raten in Irland, Luxemburg und Österreich
Arbeitsmarkt: Trübe Aussichten in der Euro-Zone

Zum Jahresende 2004 hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt der Euro-Zone verschlechtert: Die Arbeitslosenquote stieg im Vergleich zum November um 0,1 Punkte auf 8,9 %. In der gesamten EU mit 25 Staaten stagnierte die Quote hingegen bei 8,9 %, berichtete das europäische Statistikamt Eurostat am Dienstag in Luxemburg.

HB BRÜSSEL/LUXEMBURG. In Deutschland stieg die Quote laut den EU-Chefstatistikern auf 10,0 % nach zuvor 9,9 %.

In der Euro-Zone hatte die Rate ein Jahr zuvor auch 8,9 % betragen, in der EU 9,1 %. Im Dezember 2004 waren in der Euro-Zone 12,6 Mill. Frauen und Männer arbeitslos, in der gesamten EU mit 25 Staaten waren es 19 Millionen. Dabei handelt es sich um saisonbereinigte Zahlen, die den Kriterien der International Labour Organisation entsprechen.

Die niedrigsten Raten gab es in Irland mit 4,3 %, Luxemburg mit 4,4 % und Österreich mit 4,5 %. Die höchsten Raten verzeichneten Polen mit 18,3 % und die Slowakei mit 16,9 %.

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