Niemand durch Autobombe verletzt
Eta-Anschlag auf Flughafen

Die baskischen Separatistenorganisation Eta hat ihre Serie von Anschlägen am Sonntag fortgesetzt. Auf dem Flughafengelände der nordspanischen Stadt Santander explodierte eine Autobombe. Es wurde niemand verletzt. Nach Angaben des staatlichenRundfunks RNE war die Eta für den Anschlag verantwortlich.

dpa SANTANDER/ALICANTE. Die Autobombe war von mittlerer Sprengkraft und vor dem Haupteingang des Flughafengebäudes detoniert. Ein anonymer Anrufer hatte gut eine Stunde vor der Explosion einen Warnhinweis gegeben. Die Polizei konnte die Umgebung des Tatorts rechtzeitig absperren. Durch die Explosion gingen mehrere Autos in Flammen auf. Außerdem wurde die Glasfassade des Flughafen-Terminals nach Angaben von Augenzeugen beschädigt. Insgesamt hielten sich die Schäden jedoch eher in Grenzen.

Die Eta hatte vor gut einem Monat eine Serie von Anschlägen auf touristische Einrichtungen in Spanien gestartet. Ein deutscher Urlauber, der am Mittwoch bei einem Eta-Anschlag auf ein Hotel an der Costa Blanca in Ostspanien schwer verletzt worden war, konnte aus dem Krankenhaus entlassen werden. Der 24-jährige Hamburger sei so weit genesen, dass er sich zu Hause erholen könne, teilten die Ärzte nach Presseberichten in Alicante mit. Der junge Mann hatte schwere Schnittwunden am Kopf und am Hals erlitten und musste nach dem Attentat notoperiert werden.

Auch der Gesundheitszustand eines Niederländers, der bei dem Anschlag schwer verletzt worden war, hat sich weiter gebessert. Der 32-Jährige konnte die Intensivstation verlassen und in ein normales Krankenzimmer verlegt werden. Die Eta hatte am Mittwoch zwei Anschläge auf Urlauberhotels in Alicante und in Benidorm verübt. Dabei waren insgesamt 13 Menschen verletzt worden.

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