Nordkorea-Krise
Russland gegen weiteren wirtschaftlichen Druck auf Pjöngjang

In den Streit um Nordkorea schaltete sich nun auch Russland ein und spricht sich gegen weiteren wirtschaftlichen Druck aus. Denn alle Möglichkeiten das Land noch weiter unter Druck zu setzen seien bereits ausgeschöpft.
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MoskauRussland spricht sich dagegen aus, Nordkorea wirtschaftlich in die Knie zwingen zu wollen. Die Möglichkeiten, das Land wirtschaftlich unter Druck zu setzen, seien nahezu erschöpft, sagte Außenminister Sergej Lawrow am Mittwoch.

Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hatte Anfang August als Reaktion auf die jüngsten Raketentests Nordkoreas einstimmig schärfere Sanktionen gegen das weitgehend abgeschottete Land verhängt. China ist der letzte wichtige Verbündete und der bedeutendste Handelspartner Nordkoreas. Die Volksrepublik hatte am Montag die Umsetzung der Sanktionen angeordnet. Demnach wird die Einfuhr von Kohle, Eisen, Blei und Fisch aus dem Land verboten.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Nordkorea-Krise: Russland gegen weiteren wirtschaftlichen Druck auf Pjöngjang"

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  • Die Russen! Witzig wie immer. Sagen, alle Möglichkeiten, Druck auf Nordkorea auszuüben, seien ausgeschöpft.

    Und liefern jahrelang ihre alten Atom-Raketen in das Land.

    Natastrowje.

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