Nordkorea
US-Bürger wieder auf freiem Fuß

Nordkorea hat einen gefangenen US-Bürger in die Freiheit entlassen. Zwei weitere Männer sind noch in der nordkoreanischer Hand. Währenddessen gehen von einem Weihnachtsbaum an der Grenze Sicherheitsrisiken aus.
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WashingtonNordkorea hat einen von drei gefangen gehaltenen US-Bürgern freigelassen. Jeffrey Fowle sei erlaubt worden, Nordkorea zu verlassen, sagte ein Sprecher des Weißen Hauses in Washington am Dienstag. Der im April nach Nordkorea gereiste 56-Jährige befinde sich „auf dem Weg nach Hause“. Washington forderte Pjöngjang auf, auch die inhaftierten US-Bürger Matthew Miller und Kenneth Bae freizulassen.

Nach US-Angaben war Washington eine zeitliche Frist eingeräumt worden, Fowle aus dem Land zu bringen. Das Verteidigungsministerium schickte demnach ein Flugzeug in das Land, das in Pjöngjang landen und den US-Bürger abholen durfte, obwohl beide Länder keine diplomatischen Beziehungen unterhalten. Die Entscheidung Nordkoreas, Fowle freizulassen, werde „ausdrücklich begrüßt“, erklärte ein Sprecher des Weißen Hauses. In den staatlich kontrollierten nordkoreanischen Medien hieß es am Mittwoch, Fowles sei auf „wiederholtes Bitten“ von US-Präsident Barack Obama auf freien Fuß gesetzt worden.

US-Außenamtssprecherin Marie Harf dankte den schwedischen Diplomaten, die vor Ort bei den Verhandlungen über die Freilassung des US-Bürgers geholfen hatten, für deren „unermüdliche Bemühungen“. Fowle sei ärztlich untersucht worden und „offenbar bei guter Gesundheit“. Wegen der noch laufenden Verhandlungen über die Freilassung der beiden weiteren inhaftierten US-Bürger wollte sich die Sprecherin nicht näher äußern. Es blieb zudem unklar, wann Fowle in den USA zurückerwartet wurde.

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„Weihnachtsbaum“ in Südkorea abgerissen

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  • Die Sache mit dem riesigen Weihnachtsbaum an der DMZ... Da könnte man ruhig Klartext reden: Die Phase, in der dessen Lichter von der Regierung ausgeschaltet wurden, war nicht irgendwie "etwas entspannt", sondern das goldene Zeitalter der Sunshine-Politik, in der die Südregierung in Vorleistung ging mit vielen praktischen und politischen Vorteilen für beide Länder. Eingeschaltet wurden sie ab 2010 von evangikalen Sekten nicht etwa, weil irgendwie die "Spannungen wieder zunahmen", sondern weil die Regierung von MB Lee 2008 auf Konfrontationskurs gegen den Norden ging: Aufrüstung, Großmanöver, Sticheleinen, Propaganda-Ballons und das ganze Repertoire aus den Zeiten der Militärdiktatur.

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