Nordkorea USA fürchten Fortschritte bei Atombombe

Nordkorea könnte eine Test-Bombe mit hoch-angereichertem Uran gezündet haben. Die USA sehen zwar keine Hinweise darauf, dass Nordkorea seine Kriegsdrohungen umsetzen könnte - doch sie verstärken ihre Militärpräsenz.
Update: 01.04.2013 - 21:50 Uhr 19 Kommentare

Südkorea droht mit Gegenschlag

US-Regierungsbeamte fürchten nach einem Bericht der „Washington Post“, dass Nordkorea Fortschritte beim Bau von Atombomben macht. Wie die Zeitung unter Berufung auf namentlich nicht genannte Quellen berichtet, könnte Pjöngjang bei seinem jüngsten Nuklearversuch im Februar eine Atombombe mit hoch-angereichertem Uran gezündet haben.

Dies würde bedeuten, dass das Regime zur Urananreicherung fähig ist. Es könne zudem auf eine Zusammenarbeit mit dem Iran hindeuten, berichtete das Blatt am Montag. Allerdings handele es sich zunächst lediglich um Mutmaßungen von Experten, eindeutige Hinweise gebe nicht, betont das Blatt.

Bei bisherigen Versuchen habe das kommunistische Land dagegen vermutlich Plutonium aus alten Beständen verwendet, hieß es. Die Vermutung, dass diesmal hoch-angereichertes Uran verwendet wurde, würden durch außergewöhnliche Maßnahmen Nordkoreas genährt, die Auswirkungen des jüngsten Tests zu verschleiern. So gebe es etwa nur sehr geringe radioaktive Spuren in der Atmosphäre.

Pjöngjang verschärft seit Wochen seine militärischen Drohungen gegen Südkorea und die USA. Südkorea hat dem Nachbarn für den Fall eines Angriffs mit entschlossenen Reaktionen gedroht. Sollte es "irgendeine Provokation" des Nordens geben, sei mit einer "starken und sofortigen Vergeltung" zu rechnen, erklärte Präsidentin Park Geun Hye am Montag in Seoul. In Nordkorea wurde indes der Wirtschaftsfunktionär Pak Pong Ju zum neuen Regierungschef ernannt.

Sie nehme die jüngsten Drohungen der kommunistischen Führung in Pjöngjang "sehr ernst", sagte Park bei einem Treffen mit ranghohen Vertretern der Streitkräfte und Verteidigungsminister Kim Kwan Jin. Kim warnte, dass Südkorea im Fall einer Attacke präventiv die Atomanlagen und Raketenstellungen Pjöngjangs angreifen werde. Sein Land werde nach dem Prinzip der "sogenannten aktiven Abschreckung" vorgehen, sagte er.

Der kommunistische Nordkorea erklärte am Samstag den Kriegszustand mit dem Süden und drohte mit einem Atomkrieg. "Alle Angelegenheiten zwischen beiden Ländern werden nach dem Kriegsprotokoll behandelt", erklärte Pjöngjang per amtlicher Nachrichtenagentur KCNA. Jede militärische Provokation werde einen "umfassenden Konflikt und einen Atomkrieg" nach sich ziehen. Die beiden Länder befinden sich formal ohnehin im Kriegszustand, der Korea-Krieg endete im Jahr 1953 nur mit einer Waffenruhe.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
USA entsenden Tarnkappenjäger
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen

Mehr zu: Nordkorea - USA fürchten Fortschritte bei Atombombe

19 Kommentare zu "Nordkorea: USA fürchten Fortschritte bei Atombombe"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.


  • ::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

    Dumpfbacke will den totalen Krieg.

    Merke : Sollte Dumpfbacke eine Atombombe zünden ist ganz Nordkorea ein Schrotthaufen mit den hirngewaschenen Marionetten .Die USA werden mit ihrer intelligenten Waffenmaschinerie Nordkorea mit Laserstrahlen aus dem All vernichten . Alles noch unter steng geheimer Verschlußsache .

    ::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

  • Das überzeugt mich nicht. Ich habe absichtlich nur Russland erwähnt. Ein Manöver der NK, Iran und Russland vor der US Küste, würde dritten Weltkrieg auslösen.

  • Da Gaza kein Staat ist , hat Gaza auch keine hoheitlichen rechte und kann sie auch nicht Vertreten ....
    Iranisch Kriegsschiffe sind bereits vor der Ostküste der USA auf und ab gefahren , haben sie was von Kriegerischen Handlungen gehört ?

    Russische Atom U-Boote haben feste Einsatzpläne vor den Küsten der USA , sie sind ständig vor Ort .
    Versorger über ihnen sind zum Betrieb dieser U-Boote unverzichtbar , sie halten sich in Internationalen Gewässern auf und keiner stellt sich ihnen in den weg ...
    Was bitte sollte eine Übung ändern , wenn sie in Internationalen Gewässern abgehalten würde ?

  • @energieelite
    Was glauben Sie was los wäre, wenn sie Russen in Kuba und in Kubanischen Gewässer mit Armee, Marine und Luftwaffe Übungen veranstalten würde?
    Ein paar kleine Schiffe mit Hilfsgütern für Gaza hatte schon große Krise ausgelöst.

  • Ein Forum für Brandstifter!!!

  • N-Korea und Iran haben auf vielen gebieten Verträge geschlossen , auf wirtschaftliche , wissenschaftliche und außenpolitischer ebene arbeiten sie besonders eng zusammen .
    Ich bin davon überzeugt , dass N-Korea das angereicherte material aus dem Iran bekommen hat !!!
    Vielleicht(sehr wahrscheinlich sogar) hat der auch bei dem jüngsten Atomtest der Koreaner die Hände im spiel ,
    die Kriegsrhetorik gegen S-Korea und die USA lenkt hervorragend vom Iran ab , sodass er in aller ruhe und unbehelligt an seiner Bombe weiterbauen kann .

    Wenn sich ein Land nur dadurch provoziert fühlt weil irgendwo auf der Welt Militärflugzeuge Testflüge unternehmen , sollten wir den Iran sofort angreifen , der ist mit Kriegsschiffen durch den Suezkanal nach Syrien gefahren , mitten durch Ägypten und direkt vor der Küste Israels entlang .

  • Die Luft aus Pjöng Jang ist raus. Neues Ablenkungsthema.

  • Doch noch nicht ausgestorben! Außerdem, heute dient man nicht mehr, heute verdient man als Söldner bei Auslandseinsätzen und für ein abgeschossenes Bein gibt's ein schönes Kreuz, genau wie damals, als man noch diente. EInst hieß es »wer nichts wird wird Wirt« – heute wird man Bundessöldner. — Aufwachen, noch ist Zeit :—(

  • Sauron wird ihn nicht gewähren lassen. Außerdem, die Märkte, die Märkte…

    Zu viele anonyme hier. Tolles Forum, Tschüß!

  • Nix zu beißen, aber die große Schnauze. So sieht es aus, wenn ein Regime mit dem Rücken zur Wand steht!

Alle Kommentare lesen
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%