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Nordkorea: „Vorwärts zum Endsieg“

Es war seine erste Rede - und Nordkoreas Staatschef Kim Jong Un hat klar gemacht, wer in dem verschlossenen Land das Sagen hat: das Militär. Und Kim hatte noch eine Botschaft an die Welt.

Nordkoreas Regierungschef Kim Jong Un gibt sich siegessicher. Quelle: dapd
Nordkoreas Regierungschef Kim Jong Un gibt sich siegessicher. Quelle: dapd

PjöngjangZwei Tage nach dem fehlgeschlagenen Raketenstart hat der neue nordkoreanische Staatschef Kim Jong UN in seiner ersten öffentlichen Rede das darbende Land zu neuen Kraftanstrengungen aufgerufen. „Vorwärts zum Endsieg“, rief Kim am Sonntag in Pjöngjang bei einer Parade zum 100. Geburtstag seines Großvaters und Staatsgründers Kim Il Sung.

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Im Interesse des Primats des Militärs und des weiteren Aufbaus des Landes sei die Stärkung der Armee erforderlich. Südkoreanischen Medien zufolge wurde beim Aufmarsch der Streitkräfte auch eine neue Rakete gezeigt, die größer als die Vorgängertypen zu sein schien und möglicherweise 6000 Kilometer weit fliegen kann.

Das nordkoreanische Militär hat in dem Land viel mitzubestimmen. Quelle: dapd
Das nordkoreanische Militär hat in dem Land viel mitzubestimmen. Quelle: dapd

Vor Zehntausenden Zuschauern auf einem Platz in Pjöngjang erklärte Kim Jong Un, die Zeit, in der Atomwaffen als Drohung gegen das Land eingesetzt werden könnten, sei „ für immer vorbei“. Das Militär habe absolute Priorität.

„Die Überlegenheit bei militärischer Technologie ist nicht länger ein Monopol der Imperialisten“, sagte der Staatschef. Soldaten seien wichtiger als Raketen und Artillerie. Die Offiziere sollten ihre Soldaten „wie Brüder und Schwestern“ behandeln. Kim Jong Un lobte die Politik seines Vaters, den Streitkräften immer Priorität einzuräumen. Er wolle diese Politik stärken.

  • 17.07.2012, 10:04 Uhrgeorge.orwell

    KRIEGSTREIBEREI

    ..überall die BÖSEN Länder. Wie gut dass wir die GUTE USA haben, die alle diese Länder mit Bombenhageln "befreien" wird.

    Es läuft gerade ein unglaubliche Medienkampagne mit dem Ziel Feindbilder im nahen Osten und in Asien zu schaffen.

    Parallel fährt die USA/tw Nato überall ihre Militärmaschinerie hoch und bringt sich gegen China und Russland in Stellung.

    Dahinter dürfte der militärisch-industrielle Komplex stehen, der beispielsweise über den US-think-tank PNAC (projekt for a new america century) reklamierte "dass die USA ihr Ziel nicht erreichen werden, wenn nicht Krieg die Landkarte entscheidend verändert"

    Interessant waren auch die Ausagen von PNAC im Vorfeld von 9/11 wo ein "neues Pearl Harbour" als Initialzündung herbeigeseht wurde.

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