Nordkoreas Satellitenstart
Japan bringt wegen Nordkorea Raketen in Stellung

Japan will im Falle eines missglückten Starts einer nordkoreanischen Rakete herabfallende Trümmer notfalls abschießen. Verteidigungsminister Yasukazu Hamada erteilte den sogenannten Selbstverteidigungsstreitkräften einen entsprechenden Abschussbefehl, sollten Raketenteile Richtung japanisches Territorium fallen.

HB TOKIO. Nordkorea hatte am Vortag bekräftigt, wie angekündigt Anfang April einen Fernmeldesatelliten mit einer Taepodong-2-Rakete ins All zu schießen. Die USA beschuldigen Nordkorea, entgegen einem Verbot der UN eine Langstreckenrakete testen zu wollen,

Der bislang beispiellose Abschussbefehl der japanischen Regierung erfolgte nach einem Treffen des obersten Sicherheitsrats unter Vorsitz von Ministerpräsident Taro Aso. Tokio ist besorgt, dass im Falle eines Fehlstarts Teile der Rakete in Gegenden im Nordosten des japanischen Inselreiches niedergehen könnten.

Bereits 1998 hatte Nordkorea eine Rakete des Typs Taepodong-1 über japanisches Gebiet fliegen lassen und später von einem Satellitenstart gesprochen. Diesmal verlegt Japan Raketenabwehrgeschütze vom Typ Patriot in den Norden des Landes. Außerdem sollen Aegis-Zerstörer im Japan-Meer in Position gebracht werden, um die Rakete notfalls abzuschießen.

Unterdessen riet Russland Nordkorea zum Verzicht auf den Raketenstart. Die Lage in der Region sei gespannt, und daher wäre es besser, wenn die Führung in Pjöngjang von dem Vorhaben abließe, sagte der stellvertretende Außenminister Alexei Borodawkin am Freitag in Moskau. die Alaska treffen könnte.

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