"Normale kooperative Beziehungen"
China bestreitet Verwicklung in Marschflugkörpern-Schmuggel

Die chinesische Regierung hat eine Verwicklung in die Einfuhr von Marschflugkörpern aus der Ukraine bestritten.

HB PEKING. Beide Länder unterhielten „normale kooperative Beziehungen im Militärbereich“, die nicht gegen internationale Verpflichtungen und Zusagen verstießen, hieß es in einer Stellungnahme des Außenministeriums.

Vergangenen Freitag hatten die Behörden der Ukraine eingestanden, dass unter dem früheren Präsidenten Leonid Kutschma zwölf atomar bestückbare Raketen des Typs X-55 nach Iran und sechs nach China geschmuggelt worden seien. Verfahren gegen die Beteiligten wurden eingeleitet, unter anderem gegen den Direktor des Staatsunternehmens Ukrawiasakas. Nach zwei weiteren Personen wird gefahndet.

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