NRW-Chef: Christian Lindner hält an FDP-Steuerkonzept fest

NRW-Chef
Christian Lindner hält an FDP-Steuerkonzept fest

Im Wahlkampf 2009 punktete die FDP mit einer grundlegenden Steuerreform. NRW-Chef Lindner will eine Vereinfachung noch immer umsetzen. Zugleich zeichnet sich eine Kampfkandidatur fürs Parteipräsidium der Liberalen ab.
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BerlinDer nordrhein-westfälische FDP-Landeschef Christian Lindner hat seine Partei aufgerufen, weiter für eine umfassende Steuerreform zu kämpfen. "Das Ziel eines vereinfachten Steuersystems wird die FDP nicht aufgeben", sagte Lindner der "Welt am Sonntag". Es sei "selbstverständlich" weiter die Aufgabe der FDP, das Steuerrecht für jeden nachvollziehbar und gerecht zu machen. "Wir haben dabei Fortschritte, aber noch keinen Durchbruch erzielt."

Als Priorität bezeichnete Lindner allerdings die Entschuldung der Haushalte. Wenn es dabei Fortschritte gegeben habe, könne den Bürgern womöglich eine Art Spardividende an den Konsolidierungserfolgen zugute kommen, sagte er der Zeitung.

Lindner kandidiert auf dem Parteitag im März als stellvertretender Bundesvorsitzender der Liberalen. Fraktionschef Rainer Brüderle sagte dem "Tagesspiegel", er sei sicher, dass Linder ein starkes Ergebnis bekommen werde.

Neben Linder bewerben sich auch die FDP-Landesvorsitzende Birgit Homburger aus Baden-Württemberg, Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und der bisherige Vize-Parteivorsitzende Holger Zastrow um einen der drei FDP-Vizeposten. Zastrow sagte der Online-Ausgabe der "Bild" am Samstag, es sei "gar nicht schlimm, dabei einen Wettbewerb auszutragen". Es wäre laut "Bild" das erste Mal seit Jahren, dass es bei den Wahlen zum FDP-Präsidium zu direkten Wahlduellen kommt.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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  • @margrit117888

    Da gibt es nichts zu klären.

    Die FDP ist in jeder Regierung fehl am Platze. Egal mit welchem Personal und in welcher Regierungskonstellation.

    Sie besteht aus Politikern, die sich wie eine Made im Speck mit Diäten durchfüttern lassen. Wer träge wird, dem kommen vielleicht noch ein paar Ideen und ein paar noch trägere Wechselwähler machen ohne Nachzudenken ein Kreuzchen bei der FDP, aber unterm Strich braucht niemand die FDP in Deutschland.

    Selbst die Lobby stellt langsam, die Unwirksamkeit und Bedeutungslosigkeit der FDP fest. Und das hat wirklich etwas zu heißen!!!!!

    Ob Lindner, Niebel oder Rösler, egal welche Hülle, vom Grundsatz sind in der FDP alle gleich!

  • Warum ha sich dann die FDP drei Jahre lang von der FDJ-Merkel zerlegen lassen?
    Diee Frage muß die FDP klären

  • Schäuble kam ins Amt, damit BürgerINnen gefälligst vergessen sollten, wie Bankbriefumschläge und deren Formate in der Schweiz eigentlich aussehen.

    Lindner kann wahrscheinlich bis Hundertausend zählen, aber da es vermutlich nie sein eigenes Geld war, sollte ihn jemand in die Bundesregierung "delegieren", kann heute schon davon ausgegangen werden, daß er die Nullen besser früher kennen gelernt hätte. Doch Null mal Null, rein kaufmännisch gesehen, bleibt einfach Null. Betriebswirtschaft scheint mir bei der Sichtweise weniger hilfreich, ob er das auch anwenden kann, hat er bereits erwiesen. Vielleicht war die Geschäftsidee falsch oder er hätte einen neutralen Unternehmensberater engagieren müssen. Na ja, wer in dem Laden etwas werden will, hat gefälligst und selbstverständlich die eigene Couleur zu bedienen, damit stiftungsgemäß solche Ausgaben gerechtfertigt und getätigt werden dürfen.

    Die deutsche Kommune, weismann nun aber auch, was sie volkswirtschaft erwarten darf. Nüscht, wie der Berliner zu sagen pflegen.

    Trotzdem gebe ich die Hoffnung nicht auf, daß solche Figuren, sich politisch von selbst erledigen. Nur wer die Stimme bei der Wahl richtig eintütet, sollte sich darüber im klaren sein, nicht alles was da hinein kommt, wird dann in weiteren vier Jahren offenbar, jede Stunde, jeden Tag, jeden Monat und jedes Jahr.

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