Nur leichte Schäden bei Erdbeben in Bam
Mehr als 30 Tote bei Beben in Iran

Nach dem Erdbeben im Norden Irans suchen Helfer nach Überlebenden. Bislang wurden etwa 35 Tote geborgen, etwa 250 Menschen wurden verletzt.

HB BERLIN. Mitarbeiter der Hilfsorganisation Roter Halbmond haben noch nicht alle Dörfer im Norden Irans erreicht, die von dem schweren Erdbeben am Freitag betroffen waren. Nach Angaben der Helfer wurden bisher 35 Leichen geborgen, es gibt zudem etwa 250 Verletzte. Mit einem weiteren Anstieg der Opferzahlen wird gerechnet.

Am Freitag war die Region von einem Erdstoß der Stärke 6,2 erschüttert worden, dem 20 Nachbeben folgten. Die Armee schickte Hubschrauber in das Gebiet. Etwa ein Dutzend Dörfer seien nicht mehr über Straßen zu erreichen, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Irna. Das Epizentrum des Bebens lag laut der Universität Teheran nahe des Dorfes Baladeh, 69 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt.

In der Stadt Bam im Südosten des Landes gab es zudem am Samstagmorgen ein Beben der Stärke 4,6. Nach Berichten des staatlichen Fernsehens entstand nur leichter Sachschaden. Im vergangenen Dezember waren in Bam bei einem schweren Erdbeben 26.000 Menschen getötet worden.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%