Nur Sachschaden
Explosion vor griechischem Ministerium

Am Donnerstagabend hat eine starke Explosion die nördlichen Vororte Athens erschüttert. Informationen des griechischen Fernsehens zufolge handelte es sich dabei um einen Terroranschlag.

HB ATHEN. Nach offiziell zunächst nicht bestätigten Informationen zündeten die Täter den Sprengsatz per Zeit- oder Fernzünder vor dem Eingang des Entwicklungsministeriums. Es sei niemand verletzt worden. Durch die Wucht der Explosion sei jedoch erheblicher Schaden angerichtet worden. Nach einem anonymen Warnanruf bei der Athener Zeitung „Eleftherotypia“ habe die Polizei den Tatort rechtzeitig räumen können, hieß es.

Erst am 12. Dezember war ein Sprengsatz vor dem Wirtschaftsministerium im Zentrum Athens explodiert. Damals waren vier Menschen leicht verletzt worden. Im vergangenen Juni war bei einem ähnlichen Anschlag auf das Arbeitsministerium ein Feuerwehrmann verletzt worden.

Die Polizei vermutet, dass hinter dem neuen Anschlag die Untergrundorganisation „Revolutionärer Kampf“ steckt. Diese Terrorgruppe hatte vor zwei Tagen mit einem Bekennerschreiben die Verantwortung für die Anschläge übernommen und weitere angedroht. Die Untergrundorganisation wendet sich gegen die ihrer Ansicht nach „neoliberale Politik“ der konservativen Regierung in Athen.

Zur Zeit des Anschlags am Donnerstag ging im Parlament die Debatte über den Haushalt 2006 zu Ende. Um Mitternacht sollte das Budjet verabschiedet werden.

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